|||

Happy! #1 Review

Der Comic war so geil, dass ich gleich davon berichten muss. Der korrupte Detektiv Nick Sax soll umgebracht werden. Anstatt dessen dreht er den Spieß um, bekommt aber eine Kugel ab. Als er im Krankenwagen erwacht, sitzt ein kleines, blaues, fliegendes Cartoon-Pferd auf seiner Brust und quatscht mit ihm. Auch im Krankenhaus wird er das putzige Tierchen nicht los. Zum Glück will ihm das fliegende Pferdchen helfen. Oder etwa nicht? Naja, das entscheidet sich dann wohl in einer der nächsten 3 Ausgaben.

Happy!” besteht aus insgesamt 4 Heften, wird geschrieben von Grant Morrison und gezeichnet von Darick Robertson. Die Geschichte ist so abgedreht wie genial. Zudem habe ich wohl selten so oft Fuck” in den verschiedensten Variationen in einem Heft gelesen.

Robertsons Zeichnungen, sowie Richard P. Clarks Kolorierung sind absolut fantastisch und unterstützen den positiven Gesamteindruck. Ihr werdet verstehen, was ich meine, sobald ihr das Heft zum ersten Mal aufschlagt, bzw. auf den hinteren Seiten das Pferdchen mit den umherfliegenden Federn auftaucht.

Ganz besonders am Comic gefällt mir, dass Morrison eine coole und harte Crime-Story mit einem putzigen Pferdchen verbunden hat, das allerdings auch nicht auf den Mund gefallen ist. Äh, sorry, ich meine natürlich auf die Schnauze. Zudem gefällt mir Morrisons Stil hier 1000x besser als bei seinem Batman-Run, der einfach nur undurchschaubar und löchrig war. Happy!” ist direkt, schmutzig und lustig zugleich. Ich könnte jetzt sagen, dass man vergleichbares schon einmal gelesen hat, aber dann würde ich (bereits nach wenigen Seiten) lügen, da das fliegende Pferd so noch nicht dagewesen ist.

Der blaue Kumpane namens Happy ist übrigens eine Mischung aus Goofy, dem letzten Einhorn und einem Schlumpf. Der Anblick ist herrlich (dämlich), sodass ich einen Lachflash nach dem anderen hatte.

Fazit

Happy!” macht happy! Bitte mehr davon. Und bitte schnell!

PS: Die Verfilmung zum Comic ist geritzt.

Nächste Beiträge Batman: Nacht des Schreckens Review Wenn auf irgendeinem Comiccover Jeph Loeb und Tim Sale steht, muss ich im Zombiemodus direkt zugreifen. So auch beim Sammelband “Batman: Nacht des Van Damme gegen den Rest der Welt Filmkritik
Neueste Beiträge Star Trek: Picard Staffel 1, Episode 2 Review Star Trek: Picard Staffel 1, Episode 1 Review Ein epischer (Release) Tag Unvergessliche Filmszenen Call of Duty: Modern Warfare (2019) Review Micro Movies - die kürzesten Spielfilme der Welt Bye Bye Comics in Papierform Synthwave Hot & New #1 Argh! Ace Combat 7: Skies Unknown Mission 5 (444), du machst mich wahnsinnig! [Ein Frust-Review] Powernerd - Far From Human Album Review Joker Filmkritik Siamese Youth - Electric Dreams Album Review P.S. Ich diskriminiere dich Feuer frei: John Wick: Kapitel 3 vs. Bumblebee Mein aktuelles Lieblingsalbum: Tom Adams - Particles Game of Thrones Staffel 8 Review Star Trek - Unendliche Medien: Serien, Filme, Hörbücher... Standard oder Deluxe? Peppermint: Angel of Vengeance Filmkritik YouTube-Stars - endlich habe ich es verstanden! Game of Thrones Staffel 8: Dunkelheit und Dämlichkeit DARK Staffel 1 & 2 Review Billy Mays Band - Introspection Album Review 15 Minuten durch die Hölle mit Mein Bester & Ich Galaxy 80 - Moonwalk Album Review Stranger Things Staffel 3 Review Wolfenstein: Youngblood - 3 unscharfe Stunden auf der Switch Wolfenstein: Youngblood mit Synthwave Soundtrack Oscillian - Sentient Album Review Spider-Man: Far From Home Filmkritik Redout vs. Fast RMX (Nintendo Switch)