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Hardcore Filmkritik

Vor einigen Tagen habe ich mir ohne Rücksicht auf Verluste Hardcore” angesehen. Richtig harter Hardcore. Hardcore”, im Original Hardcore Henry”, erschien 2015 als vollends durchgezogener Egoshooter unter den Filmen. Was mit Doom” bereits häppchenweise eingeführt wurde, treibt Hardcore” auf die Spitze. Schließlich ist man im Film die Hauptfigur Henry, eine eigentlich namenlose Puppe mit Superkräften, durch deren Augen man die Welt verwüstet.

Hardcore” erzählt irgendeine Geschichte von irgendeinem Typen, der irgendwie in irgendeine Situation gerät. Die Story ist Nonsens allererster Güte. Dennoch hatte ich selbst mit diesem schwachen Grundgerüst sehr viel Spaß mit dem Film. Der/die Grund/Gründe hierfür sind recht einfach (gestrickt): Der Film lebt durch die herausragende Situationskomik, seine rasante Optik, die gnadenlos-brutale Action sowie den herrlichen Sharlto Copley, der wahrlich das Highlight des Films darstellt. Unser Held”, Henry, kann nicht sprechen - ihm fehlt dazu das Sprachmodul. Als beinahe fertiggestellter Cyborg muss er alsbald flüchten und still fluchen. Bei seiner Flucht entdeckt er nicht nur nach und nach seine Kräfte, sondern wird auch tatkräftig durch Sharlto Copley in zahlreichen Inkarnationen, eine unterhaltsamer als die andere, unterstützt. Ich möchte hier nicht zu sehr ins Detail gehen, doch ihr werdet sicher viel Spaß mit ihm haben!

Abgesehen von der mageren Story, die dann doch irgendwo mit einer netten Wendung trumpfen kann, kämpft der Film mit ein paar Szenen, die physikalisch nicht so ganz korrekt ablaufen. Und hierbei beziehe ich mich garantiert nicht auf den übernatürlichen Gegenspieler. Aber sei es drum, schließlich wirkt der Film gerade durch seine Unvollkommenheit so unterhaltsam. Er schreit geradezu: NIMM MICH NICHT ERNST, HAB EINFACH SPASS!

Ok, gut. Ich hatte Spaß. Sehr viel sogar. Und wenn ihr gerne mal etwas anderes erleben möchtet, brutal und lustig zugleich, ist Hardcore” ggf. genau das Richtige für euch!

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