|||

Hit-Girl Review

Genie und Wahnsinn in einer Person, Mark Millar, hatte wohl zuviel Zeit, sodass er Mindy (Hit-Girl) eine eigene Comicserie spendierte. Und obwohl sie im Mittelpunkt steht, schließen sich hier zahlreiche Kreise zwischen Kick-Ass 1” und Kick-Ass 2, die ohne dieses Heft vermutlich gar nicht offen gewesen wären. So zumindest erging es mir. Denn letztendlich fragte ich mich erst danach, ob diese Zwischengeschichte wirklich nötig gewesen wäre, obgleich sie äußerst amüsant zu lesen war.

Hit-Girl ist nach Kick Ass 1” ja bekanntermaßen nur noch Mindy, bzw. sollte nur noch Mindy sein. Hit-Girl allerdings lässt sie nicht los und so ist die Maske, die sie trägt, Mindy selbst. Ihr Vater hat das mordende Mädchen derart gedrillt, dass sie kein normales Leben mehr führen kann und eigentlich nur noch glücklich ist, wenn Köpfe auf die unterschiedlichsten Arten rollen. Dass das weder ihrem Ziehvater, noch ihrer Mutter passt, ist logisch. Und so führen ihre nächtlichen, geplanten Ausbrüche aus ihrer Kinderzimmer-Zelle zumeist zu Kick-Ass oder mitten in einen Gangster-Mob, den sie auf brutalste Art und Weise zerschlägt - oder besser - erschlägt. Hit-Girl” steht der Serie Kick-Ass” sowohl in Sachen Zeichnungen, als auch Brutalität, in nichts nach. Und negativ ankreiden kann ich ihr eigentlich absolut gar nichts, außer vielleicht der Unnötigkeit.

In diesem Band wird bereits die Superheldenvereinigung eingeführt und Red Mist’s erste bestialischen Gehversuche gezeigt, die man ohne diesen Band aber - wie bereits erwähnt - gar nicht erst vermisst hätte. Ich war immer der Meinung, dass es zwischen Kick-Ass 1” und Kick-Ass 2” keine nennenswerte Lücke gibt. Scheinbar getäuscht - zumindest wenn es nach Mark Millar geht.

Empfehlen kann ich den Band eigentlich jedem Kick-Ass-Fan. Ihr werdet damit sehr viel Spaß haben, da nicht nur Mindy inner- und außerhalb der Schule für Gerechtigkeit sorgt, sondern auch Kick-Ass in ein paar Ärsche treten darf und hier seine ersten Unterrichtsstunden von Hit-Girl erhält. All das gepaart mit dem gewohnt zynischen Humor, jeder Menge Action und einer Portion Menschlichkeit, die ich an diesen Comics sehr zu schätzen weiß.

Tipp: Zur Leseprobe

Nächste Beiträge Der ultimative Spider-Man – Volume 1: Spider-Tech Review Aus großer Kraft folgt große… “Der ultimative Spider-Man” ist Marvels amüsante Antwort auf scheinbar zu spießige Spidey-Serien. Hier geht es nicht Gangster Squad Filmkritik Der Mafiaboss Mickey Cohen (Sean Penn) übernimmt 1949 Los Angeles. Eine kleine Eliteeinheit, liebevoll “Gangster Squad” genannt, gefällt das aber
Neueste Beiträge Star Trek: Picard Staffel 1, Episode 2 Review Star Trek: Picard Staffel 1, Episode 1 Review Ein epischer (Release) Tag Unvergessliche Filmszenen Call of Duty: Modern Warfare (2019) Review Micro Movies - die kürzesten Spielfilme der Welt Bye Bye Comics in Papierform Synthwave Hot & New #1 Argh! Ace Combat 7: Skies Unknown Mission 5 (444), du machst mich wahnsinnig! [Ein Frust-Review] Powernerd - Far From Human Album Review Joker Filmkritik Siamese Youth - Electric Dreams Album Review P.S. Ich diskriminiere dich Feuer frei: John Wick: Kapitel 3 vs. Bumblebee Mein aktuelles Lieblingsalbum: Tom Adams - Particles Game of Thrones Staffel 8 Review Star Trek - Unendliche Medien: Serien, Filme, Hörbücher... Standard oder Deluxe? Peppermint: Angel of Vengeance Filmkritik YouTube-Stars - endlich habe ich es verstanden! Game of Thrones Staffel 8: Dunkelheit und Dämlichkeit DARK Staffel 1 & 2 Review Billy Mays Band - Introspection Album Review 15 Minuten durch die Hölle mit Mein Bester & Ich Galaxy 80 - Moonwalk Album Review Stranger Things Staffel 3 Review Wolfenstein: Youngblood - 3 unscharfe Stunden auf der Switch Wolfenstein: Youngblood mit Synthwave Soundtrack Oscillian - Sentient Album Review Spider-Man: Far From Home Filmkritik Redout vs. Fast RMX (Nintendo Switch)