|||

Ich bin Nummer Vier Filmkritik

Hey Sven, hast recht, … der Film war gut. Ich gebs ja zu. ABER!!! Ich hab nie behauptet, dass er schlecht ist. Ich sagte nur, dass andere sagen, dass er schlecht ist! HA!

Na egal. Ich bin Nummer Vier - toller Film! Ganz ehrlich!

Michael Bay, eingefahrener Actionproduzent, der aus dem langweiligsten Stoff einen bildgewaltigen Actionfilm machen kann, zaubert aus dem leicht öden Drehbuch zur Ich bin Nummer Vier-Buchverfilmung einen tatsächlich sehenswerten NICHT-Twilight-Abklatsch. (Und wenn ich noch einmal etwas lese, dass der Film so ähnlich wie Twilight” sei..!!)

Die Darsteller, allesamt jung und - zumeist männlich - muskulär Sixpack-geprägt, machen ihre Sache eigentlich ganz gut. Denn wenn sie da mit u. a. ihren Händen rumleuchten und die gruseligen Bösewichte epochal in eine andere Dimension bomben, wären sogar Superman und Batman neidisch! Das sag ich euch!

Aber jetzt mal ernsthaft. Der Film bietet eine leider nicht ausgewogene Mischung aus Story und Action. Vor allem der Story-Part zieht sich manchmal zu sehr in die Läääänge. Anmerkung nebenbei: Vielen Dank Ihr Trailer-Cutter da draußen. Ihr habt uns wieder einmal direkt aufs Glatteis geführt! Gut gelungen hingegen sind tatsächlich einige wenige Story-Momente und natürlich die leicht - klitzeklein minimal - überzogenen Actionsequenzen. Denn wenn am Ende die halbe Welt untergeht ist es ja logisch, dass spoiler Spoiler spoiler spoiler spoiler spoiler Spoiler spoiler.

Als großer Fan von Filmmusik und Scores, wurde ich bei diesem Film leider enttäuscht. Zwar bietet das düstere Gedudel eine einwandfreie Basis zu den dunklen Szenen der Macht, aber suchte ich doch einen durchgehenden roten Faden, oder eine gewisse epische Einprägsamkeit vergeblich.

Fazit

Der Film macht aber irgendwie trotz allem Spaß! Er ist stellenweise langatmig, und ich sage bewusst nicht langweilig. Er ist mit brillanten, wenn auch kaum innovativen, Actionszenen gespickt. Und er hat eine durchweg gelungene gruselige Atmosphäre. Ist also irgendwas zwischen sehenswert” und kann man gesehen haben”.

Special: Das offene Ende

Ja, leider leider hat der Film ein offenes Ende und schämt sich nicht mal dafür. Meine ausufernden 2-minütigen Nachforschungen ergaben, dass der Film, bzw. das erste Buch einer sechsbändigen Reihe entstammt. Buch Nr. 2 The Power Of Six” erscheint auf Englisch im August 2011. Vielleicht kommt ja dann relativ zeitnah der 2. Teil ins Kino… Also, je nach Einspielergebnissen…

Nächste Beiträge Superman/Batman – Public Enemies Filmkritik Schneller zum Ziel mit der Filmherum Kurzkritik! “Superman/Batman - Public Enemies” ist ein actiongeladener Zeichentrickfilm mit dem “Worlds Fast & Furious Five Filmkritik Weniger getunte Autos, weniger rasante Rennen und weniger aufgemotzte Babes. Das ist “Fast & Furious Five”. Schon Teil 4 stellte eines klar: Die
Neueste Beiträge Unvergessliche Filmszenen Call of Duty: Modern Warfare (2019) Review Micro Movies - die kürzesten Spielfilme der Welt Bye Bye Comics in Papierform Synthwave Hot & New #1 Argh! Ace Combat 7: Skies Unknown Mission 5 (444), du machst mich wahnsinnig! [Ein Frust-Review] Powernerd - Far From Human Album Review Joker Filmkritik Siamese Youth - Electric Dreams Album Review P.S. Ich diskriminiere dich Feuer frei: John Wick: Kapitel 3 vs. Bumblebee Mein aktuelles Lieblingsalbum: Tom Adams - Particles Game of Thrones Staffel 8 Review Star Trek - Unendliche Medien: Serien, Filme, Hörbücher... Standard oder Deluxe? Peppermint: Angel of Vengeance Filmkritik YouTube-Stars - endlich habe ich es verstanden! Game of Thrones Staffel 8: Dunkelheit und Dämlichkeit DARK Staffel 1 & 2 Review Billy Mays Band - Introspection Album Review 15 Minuten durch die Hölle mit Mein Bester & Ich Galaxy 80 - Moonwalk Album Review Stranger Things Staffel 3 Review Wolfenstein: Youngblood - 3 unscharfe Stunden auf der Switch Wolfenstein: Youngblood mit Synthwave Soundtrack Oscillian - Sentient Album Review Spider-Man: Far From Home Filmkritik Redout vs. Fast RMX (Nintendo Switch) Nintendo Direct - 13.02.2019 PatternShift - Vaskania Prime Album Review Synthwave im Tatort!