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Inside Llewyn Davis Filmkritik

Der Llewyn Davis ist ein fauler Sack. Der schnorrt sich so durchs Leben und schläft sich von Couch zu Couch. Ein eigentlich unliebsamer Untermieter, den dennoch der eine oder andere ganz lieb hat. Und in der Tat kann man Oscar Isaac als Mann mit dem unaussprechlichen Namen ganz gern haben. In der Rolle des singenden und an der Gitarre zupfenden Bluesers (Blues + Loser; © Dominik Höcht) überzeugt er durch seinen traurigen Hundeblick und die stete LmaA-Einstellung.

Und damit hätten wir’s, die Geschichte ist erzählt. Llewyn kämpft sich gefühlte 5 Stunden durch sein immer gleiches Leben und will partout nicht dazulernen. Die Coen-Brüder erzählen eine Geschichte, die so depressiv macht, wie sie ist. Natürlich will es die eine oder andere Stelle geben, die zum Lachen animieren soll, doch 3x Schmunzeln ist für mich noch lange kein Grund zum Jubeln.

Ich stehe mit den Coens seit langer, langer Zeit auf Kriegsfuß und gab ihnen mit diesem Film erneut - und dummerweise - eine weitere Chance. Wieder einmal kam ich mit ihrer Art Filme zu präsentieren nicht zurecht. Ich langweilte mich und war am Schluss einfach nur genervt. Hauptgrund dafür: Kein Sinn. Der Film ergibt partout keinen Sinn! Wo ist da der Mehrwert? Was will mir der Film sagen? Was lerne ich daraus? Sagt es mir, gerne via Kommentar.

Irgendwie ist es schon schade, da vor allem die Optik des Films extrem stimmig ist. Dazu der wirklich geniale Soundtrack und alles auf einem Grundgerüst, das von der Firma Schlampig und Co. gebaut wurde. Für mich ist das nix, für wahre Fans der Coen-Brüder - und eigentlich NUR DIE - vermutlich ein Fest.

Fazit

Depressiver Langweiler mit toller Musik.

Ein paar Worte zur Blu-ray Special Edition: Diese ist im Gegensatz zum Film sehr gelungen. Das Media Book mit tollem Inlay ist extrem hochwertig und macht dadurch wahnsinnig was her. In die beiliegende Doku Another Day, Another Time“ habe ich zwar nur kurz reingesehen, war aber davon deutlich mehr angetan, als vom Hauptfilm.

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