|||

James Bond #1 — Vargr Review

Warren Ellis und Jason Masters machen gemeinsame Sache und schicken James Bond für Dynamite ins Rennen, um die Comiccharts anzuführen. Perfekt zum Spectre-Start dürfen sich (vorab nur US-)Comic-Fans über Ellis’ brandneue Geschichten um den wohl beliebteste Agenten der Welt freuen.

DER James Bond

Da ich einige Bücher zu Bond gelesen habe, freue ich mich ganz besonders, dass Jason Masters uns diesen Bond so abliefert, wie ihn sich Ian Flemming immer vorstellte: Schwarze Haarpracht mit unbändiger Locke und ein hartes, markantes Gesicht. Dieser junge Bond stürmt auf den ersten Seiten einem Killer hinterher. Die Action läuft dabei zwar wortlos aber nicht spurlos an einem vorüber. James Bond ist nicht im geringsten zimperlich, wenn er dem Schurken die Schaufel in den Fuß rammt oder ihm mehrere Finger abschlägt, verständlicherweise mit untermalenden Blutspritzern versehen.

Schnell fühlt man sich an den aktuellen Craig-Bond erinnert, doch nach diesem Einstieg verfliegt der Gedanke mindestens genauso schnell wieder. James Bond wirkt insgesamt jünger, vielleicht sogar etwas unreif in seiner Rolle als 00-Agent - und damit auch das gesamte Heft. Und genau dieses Gefühl ändert sich bis zur vorletzten Seite nicht mehr.

Einen Großteil des Heftes nicht ein Gespräch mit Bill Tanner ein, das wohl eine Art Slapstick-Zwischenschritt darstellen soll. Die Szene mit dem Quartiermeister hingegen läuft wie gewohnt amüsant und fantasieanregend zugleich. Schade nur, dass die Gadgets - wenn überhaupt - nur angedeutet wurden. Aber immerhin bleibt hier wunderbar viel Luft nach oben.

Die Story

Bond ist nicht ganz Flemmings Buchbond, aber immerhin wieder anders als jeder bisher dagewesene Filmbond und ganz offensichtlich auf die junge Comicgeneration zugeschnitten. Der Geschichte ergeht es dabei nicht anders: Diese läuft (im Augenblick noch) locker flockig vor unseren Augen ab, erzählt ein bisschen was von 008’s Mission, die Bond übernehmen soll und lässt einen sonst im Dunkeln. Dieses erste Heft soll schließlich (nur) ein weiterer neuer Einstieg in die Welt Bonds sein.

Ich hatte Spaß mit dem Heft, mochte den (zu) jugendlich wirkenden Bond aber irgendwie noch nicht so ganz, obgleich seine Härte zu Beginn des Heftes viel Freiraum für Spekulationen lässt. Eines ist klar: Die Kombi Warren Ellis und Jason Masters funktioniert in Sachen Bond und Comic wunderbar und auf Heft 2 bin ich sehr gespannt, zumal ich mir da dann wirklich etwas Geschichte erhoffe.

Nächste Beiträge Spectre Filmkritik Der Spot geht an, Daniel Craig läuft gewohnt gelassen innerhalb des Lichtkegels, zückt seine Walther PPK und drückt ab. Der Screen färbt sich rot, Otto – 50 Jahre Bühnenjubiläum – Eine Zeitreise durch die OTTO-Welt Filmkritik Am 13. November erscheint mit “Otto - 50 Jahre Bühnenjubiläum - Eine Zeitreise durch die OTTO-Welt” eine tolle DVD (bzw. 2 DVDs) von und mit Otto.
Neueste Beiträge Unvergessliche Filmszenen Call of Duty: Modern Warfare (2019) Review Micro Movies - die kürzesten Spielfilme der Welt Bye Bye Comics in Papierform Synthwave Hot & New #1 Argh! Ace Combat 7: Skies Unknown Mission 5 (444), du machst mich wahnsinnig! [Ein Frust-Review] Powernerd - Far From Human Album Review Joker Filmkritik Siamese Youth - Electric Dreams Album Review P.S. Ich diskriminiere dich Feuer frei: John Wick: Kapitel 3 vs. Bumblebee Mein aktuelles Lieblingsalbum: Tom Adams - Particles Game of Thrones Staffel 8 Review Star Trek - Unendliche Medien: Serien, Filme, Hörbücher... Standard oder Deluxe? Peppermint: Angel of Vengeance Filmkritik YouTube-Stars - endlich habe ich es verstanden! Game of Thrones Staffel 8: Dunkelheit und Dämlichkeit DARK Staffel 1 & 2 Review Billy Mays Band - Introspection Album Review 15 Minuten durch die Hölle mit Mein Bester & Ich Galaxy 80 - Moonwalk Album Review Stranger Things Staffel 3 Review Wolfenstein: Youngblood - 3 unscharfe Stunden auf der Switch Wolfenstein: Youngblood mit Synthwave Soundtrack Oscillian - Sentient Album Review Spider-Man: Far From Home Filmkritik Redout vs. Fast RMX (Nintendo Switch) Nintendo Direct - 13.02.2019 PatternShift - Vaskania Prime Album Review Synthwave im Tatort!