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JCVD Filmkritik

Jean-Claude van Damme, ein Actionheld, wie er im Buche steht. Mit dem Film JCVD gibt er eine wirklich interessante Vorstellung abseits von Karateschlägen und sinnloser Story ab.

Im Film geht es um die Person Jean-Claude van Damme selbst. Er ist chronisch pleite und verliert das Sorgerecht für seine Tochter an die Ex-Frau. Bei einem Kurztrip nach Brüssel gerät er in einen Post-Überfall. Da er dank seiner Filme etwas Erfahrung mit solchen Sachen hat, muss er die Verhandlungen mit der Polizei führen und wird somit selbst für den Bankräuber” gehalten.

Zuerst dachte ich: Ein van Damme Film ohne viel Action - geht das denn? Letztlich wartet man bei jedem seiner Filme auf die berühmte Grätsche. Ihr wisst schon, Weibchenstellung. In JCVD allerdings konnte ich lange auf derlei Turnereinlagen warten. Jean-Claude bemüht sich hier wirklich seinem schauspielerischem Talent freiem Lauf zu lassen. So ist der Film ein wirres Gemisch aus üblen Filmklischees und will mit kleinen textlastigen Passagen die Hintergründe seines Lebens ins richtige Licht rücken. So gibt es eine kleine Tränenszene, die binnen Sekunden (ohne Rückstände) zu Ende ist. Gut geschauspielert ist halb gewonnen sag ich da nur!

Es ist schwer, den Film zu beschreiben. Er hat durchaus seine witzigen Momente und zeigt soz. das Leben eines B-Movie-Stars. Und auch wenn diese witzigen Einlagen wohl gut in Erinnerung bleiben, ist JCVD kein Film für mich, den ich öfter sehen muss.

So schön die Story klingt und so gut der Film im Sepia-Ton umgesetzt ist, so war er mir durchgängig etwas zu lasch. Die vielen interessanten Momente, wie die Fans von Jean-Claude, die immerzu Autogramme wollten, oder der Videothekenbesitzer, der am liebsten aus jedem Sch**ß Geld bei einer großen Auktionsplattform machen wollte, fallen nebenbei auf, gefallen kurz, und sind schon wieder vergessen.

Fazit

Mir fehlte das gewisse Etwas. Das Aha-Erlebnis. Ein Filmstar, der sich selbst im Film spielt ist nichts Neues. Jean-Claude hat es diesmal versucht und ist nicht gescheitert. Trotzdem hat der Film einen leichten Anflug von Kaugummi am Schuh. Er zieht sich…

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