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Jungfrau (40), männlich, sucht … Filmkritik

Wenn man mit 40 noch als Jungfrau rumkrebst, hat man entweder zuviel World of Warcraft” gespielt, oder man heißt Steve Carell. In der Komödie Jungfrau (40), männlich, sucht …” versucht Andy (Steve Carell) mit geschlagenen 40 Jahren immer noch einen einzufädeln. Ob das wohl gelingt?

Obwohl wir 99,8% des Films den Unangetasteten vor uns haben, erleben wir Sexeleien ohne Ende. Hier ein paar versaute Sprüche, da eine Kiste voll mit Pornos. Das liegt vor allem an den Jungs”, die Andy zum Bauchwetzen bewegen wollen. Von denen ist einer abgedrehter als der andere und damit extrem unglaubwürdig. Sie sind ausschlaggebend dafür, dass man diesen Film nicht ernst nehmen kann. Ob das nun toll oder schlecht ist, liegt im Auge des Betrachters. Ich jedenfalls fand genau diesen Umstand für die Geschichte unpassend.

Steve Carell ist ein ziemlich hässlicher Bursche und zudem mit einem Humor gesegnet, den er in jedem seiner Filme ausleben darf. Das heißt konkret: Gefällt er dir in einem Film, gefällt er dir vermutlich auch in einem anderen. Lediglich die um ihn gestrickten Geschichten fallen einmal besser und einmal schlechter aus. Jungfrau (40), männlich, sucht …” zählt definitiv zu den schlechteren Filmen, auch wenn er seine (selten sexuellen) Höhepunkte zu bieten hat.

Ich mag Carell, konnte mich aber nur schwer für den Film begeistern. Wie bereits erwähnt, lag es an der unnötig übertriebenen Charakterzeichnung aller Beteiligten und vielleicht noch an der gesehenen XXL-Version, die den Film um 17 Minuten länger machte. Dennoch muss ich kurz gegensteuern und erwähnen, dass es zwischen einigen sehr langatmigen Stellen doch noch vereinzelt gute Lacher meinerseits gab.

Fazit

Jungfrau (40), männlich, sucht …” hat mich leider enttäuscht. Der Film ist zwar stellenweise lustig, dafür aber zu unglaubwürdig und manchmal sogar etwas langweilig. (Das Beste an der Blu-ray ist eigentlich das Menü mit einer (leider) nicht im Film gezeigten Szene.)

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