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Jurassic Park Filmkritik

Die Dinosaurier sind los! Oder besser - sie waren los. Und zwar vor ziemlich genau 65 Millionen Jahren. Und 1993. Oh wie war das schön, 1993, da war ich gerade einmal 10 Jahre alt. Und just in diesem Alter quasi lebendige Dinosaurier zu sehen war doch das Highlight schlechthin. Ich erinnere mich gut und gerne daran, doch an den Film selbst konnte ich mich kaum noch erinnern. Bis jetzt.

Zur Einstimmung auf Jurassic World“ (Kinostart: 11. Juni 2015) finden die Dinos mit dem Film Einzug ins heimische Kinoreich, mit dem damals auch alles begonnen hat. Jurassic Park“, von Meister Steven Spielberg höchstpersönlich, erweckte ausgestorbene Zeitgeschichte zu neuem Leben. Die Effekte waren dabei für die damalige Zeit geradezu großartig, die Darstellerwahl durch die Reihe weg äußerst gelungen, die Geschichte interessant und neu und auch Humor und Action kamen in keinerlei Hinsicht zu kurz. An und für sich also ein äußerst ansprechendes Gesamtpaket mit Dinobonus.

So richtig viel aussetzen kann man an Jurassic Park“ auch heute nicht, außer vielleicht ein paar Kopfschüttel-Momente, wie Dinosaurier, die Türgriffe benutzen. Nein, das geht mal gar nicht. Und auch sonst gibt es die eine oder andere Szene, die damals schon nicht lustig, sondern einfach nur dämlich war. Dafür aber geben sich Drama und Action zumeist im richtigen Augenblick die Hand und der Star des Films namens T-Rex klischeeiert (Wortneuschöpfung) sich letztendlich auch noch zum Logo. Steven Spielberg schuf ein 90er-Werk, wie man es zu jener Zeit eben mochte oder gar liebte. Heute reißt mich der Film nicht mehr aus den Latschen, macht aber immer noch enorm viel Spaß, woran vor allem Sam Neill (mein Gott, war der jung) und Jeff Goldblum nicht ganz unschuldig sind. Aber dass das Ensemble grundsätzlich gepasst hat, das hatten wir ja schon.

Jurassic Park“ ist eine Perle der 90er: Actionreich, humorvoll, schön erzählt und für die damalige Zeit großartig in Szene gesetzt. Und auch heute noch macht der Film einfach nur Spaß, obgleich er zumindest vom Erzählstil und so manch einer angeblich humoristischen Einlage her spürbar in die Jahre gekommen ist. Aber seien wir uns doch einmal ehrlich: Filme dieser Art gibt es heute viel zu selten, wenn überhaupt.

Würde ich mir den Film nochmal ansehen? Ja.

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