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Kick-Ass 3 Band 2 Review

Alles hat ein Ende, nur der Kick-Ass 3 hat 2?! Die Werbung: Unergründliche Weiten des Marketings. Wie oft habe ich doch gelesen, dass Kick-Ass 3 eine der größten Überraschungen beinhalten soll, die die Comicwelt je gesehen hat. Ein gelungener und endgültiger Abschluss! Und womit rechnet man da? Logisch, mit dem Tod von Kick-Ass selbst oder Hit-Girl. Und was ist dann letztendlich? Das verrate ich selbstverständlich nicht. :)

Es ist vorbei. Aus, aus, aus. Hit-Girl sitzt immer noch im Knast und wird von ihrer Mutti besucht, eine Gruppe vermummter Cops killt immer noch zahlreiche Möchtegernsuperhelden und Kick-Ass kämpft ohne Erfolg gegen den Drang an, wieder ins Dave Lizewski-Kostüm zu schlüpfen. Oder war das anders herum? Na jedenfalls erwartet den Leser im Gegensatz zu Band 1 keine Überraschung. Im Gegenteil. Alles was kommt, war irgendwie vorhersehbar. Klar gibt es viel Blut und ein paar kleinere Überraschungen, doch der Große Wendepunkt blieb meiner Meinung nach aus. Und damit wären wir beim Kern allen Übels angekommen: Kick-Ass wurde tatsächlich von Band zu Band ein klein wenig schlechter. Wo Teil 1 noch richtig aufzutrumpfen wusste, ermüdet Teil 3 langsam aber sicher.

Hit-Girls erweiterte Vorgeschichte hilft hier recht wenig. Zwar machen die Einblicke in ihre kämpferische Kindheit erneut viel Spaß, doch damit war es das dann auch schon irgendwie. Danach lässt Mark Millar die Blutfontänen spritzen, bis die Ketchup-Flaschen leer sind.

Wie gesagt, ich wurde weder überrascht, geschweige denn übermannt von einem angekündigten, würdigen Abschluss. Vielmehr bekam ich das, was ich letztendlich auch erwartete, freilich verpackt in die stets ansehnlichen Zeichnungen.

Ein Fazit fällt nicht schwer: Für Fans sozusagen das notwendige, wenn auch oftmals gelungene, Übel, ohne das man sich nicht als wahrer Kick-Ass-Fan schimpfen könnte. Alle anderen müssten sowieso bei Band 1 einsteigen und würden dann eben weiterlesen, oder eben nicht…

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