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Kung Fury Filmkritik

Da schau einer an. Da ist ein Kickstarter-Projekt besser als so manch eine millionenschwere Produktion. Kung Fury“ wurde Realität durch die Spenden von 17.713 Unterstützern, die insgesamt 630.019 $ für die Produktion im Geldbeutel über hatten. Doch was ist Kung Fury“? Nun, eine Hommage an die großartig-grottenschlechten 80er-Kultschinken mit wunderbarem Humor und Absurdität en masse. Denn der Cop, der vom Blitz getroffen und gleichzeitig einer Schlange gebissen wird, verwandelt sich in Kung Fury“, einen Kung Fu Superdupermeister-Cop. Danach trifft er auf Laseraugen-Dinosaurier und Hitler, den Kung Führer, dem er den Gar ausmachen will. Blöd nur, dass Zeitreisen wieder alles durcheinander bringen.

Kung Fury“ ist wundervollstes 80er-Feeling verpackt in gerade einmal 30 kurzweiligen Minuten mit einem einzigartigen David Sandberg (Regisseur, Drehbuchautor und Hauptdarsteller) als Street Fighter-like Ryu mit immer gleicher Visage und coolen Sprüchen. Der Film nimmt sich zu keiner Sekunde selbst für voll, arbeitet beinahe von einem Kracher zum nächsten und schreckt auch nicht vor Hakenkreuzen zurück. Dazu gesellt sich der großartige Soundtrack mitsamt eigens komponierten Song von nobody else than David The Hoff“ Hasselhoff, der auch im Film seinen ganz speziellen Auftritt verpasst bekommen hat.

Dieses Kleinod könnt ihr euch entweder gratis auf Youtube ansehen oder als Digital Copy für einen kleinen Unkostenbeitrag von 5 Dollar erwerben. Die Macher waren so frei, euch die Wahl zu lassen. Und so empfehle ich erst einen Blick auf Youtube, um später zu entscheiden, ob ihr die Macher dafür noch entlohnen möchtet. Denn wer weiß, Kung Fury 2“ könnte nach dem offenen Ende und dem großen Anklang bereits in der Mache sein…

Ich mochte Kung Fury“ wegen des schrägen Humor, noch schrägeren Ideen und superschrägen Kampfszenen, die gleichermaßen großartig sind. Die Darsteller sind gut, die Optik ist für eine derart kleine Produktion beeindruckend und der Soundtrack weiß meinem 80s-Herz zu schmeicheln. Kung Fury“ ist ein kleines Highlight für Trash-Freunde, die dem Englischen mächtig sind. Denn obgleich das Youtube-Video einen deutschen Untertitel beinhaltet, solltet ihr des Wortwitzes wegen ganz genau hinhören, was die Leute da so von sich geben…

Würde ich mir den Film nochmal ansehen? Ja.

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