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London Has Fallen Filmkritik

Ich gehöre zu der kritischen Masse, die Olympus Has Fallen den Stempel gut und unterhaltsam aufdrückte. Dementsprechend gespannt war ich auch auf die Fortsetzung, die mit ihrer Thematik leider genau das beinahe schon allgegenwärtige Schicksal trifft. Im Film konzentriert sich der Terror allerdings auf London, bzw. gegen die versammelten Weltmächte, die sich alle auf einem Fleck versammelt haben. Und so konstruiert das im ersten Augenblick auch wirken mag, denkbar wäre es durchaus.

Der/die Held(en) der 80er

Der Film fokussiert sich einmal mehr auf den US-Präsidenten Benjamin Asher (Aaron Eckhart) und seinen Leibwächter Mike Banning (Gerard Butler). Beide bestehen soweit wacker in einem hart umkämpften, bzw. in die Knie gezwungenen London. Die dahinterstehende Grundidee manifestiert sich aus aus der Thematik des Krieges, ganz egal in welche Richtung. Krieg ist schließlich Krieg. Und so ist es letztendlich ein großer Waffenboss, der nach einem Drohnenangriff auf seine Familie mächtig böse ist und die Großmächte der Welt auf einen Schlag ausradieren möchte, Kollateralschäden erwünscht und eingeschlossen.

Einerseits ist es erschreckend, was man da zu sehen bekommt, andererseits einfach nur Standard-Actionkost auf durchschnittlichem Niveau. Schließlich wartet der Film nicht besonders lange, bis er ans Eingemachte geht. Fortan kracht es an allen Ecken und Enden. Überall explodiert etwas, überall fallen Leute um, nur eben nicht der Präsident und sein Leibwächter. Dadurch lässt sich ein gewisses und allen voran schönes Stirb langsam”-Feeling der 80er nicht abstreiten. Doch zählt man die 3 coolen Sprüchen seitens Butler hinzu, war es das dann auch schon. Es wird geschossen, gemetzelt und zerfetzt, gerne auch in Großaufnahme und beinahe schon erschreckend brutal. So macht Gerard Butler als eiskalter Personenschützer eine gute, wenn auch verstörend-extreme Figur.

Story, Action und Thematik - alles schon mal dagewesen. Dem Film fällt es enorm schwer, sich von seinen Genrevertretern abzuheben. Damit schafft er genau das nicht, was dem Erstling eben schon gelungen ist. Und vielleicht ist London Has Fallen” gerade deshalb nichts weiter als nette Actionkost für Zwischendurch.

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