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Lost Staffel 3 Review

Ich mache mir soeben größte Ehre. Binnen eines halben Jahres (nun gut, etwa 7 Monate) habe ich es geschafft die 3. Staffel von Lost zu sehen! Findet ihr das eigentlich genauso großartig wie ich? Serienjunkies werden sich vermutlich gerade kaputt lachen, vor allem deshalb, weil Lost ja schon lange nicht mehr aktuell ist.

Die Anderen

Ob aktuell oder nicht, ich bin ja erst seit Ende 2013 dabei und glücklich darüber. Schließlich wusste mich die Serie seit der ersten Episode zu fesseln. Seither wurden die - noch lebenden - Charaktere immer vielschichtiger und zum Teil auch rätselhafter. Allen voran in Staffel 2 nahmen die Anderen einen immer größeren Platz in der Serie ein. In Staffel 3 stehen diese nun mindestens genau so sehr im Mittelpunkt wie die vertrauten Inselbewohner.

Jack, Sawyer und Kate befinden sich in der Gewalt der Anderen. Daraus ergeben sich zahlreiche neue Umstände, die so für mich zwar zu erahnen waren, aber dennoch zu überraschen wussten. Auch neue Charaktere rückten in den Mittelpunkt, so zum Beispiel Jacks Andere-Freundin Juliet Burke, die mal wirklich absolut undurchschaubar ist. Dazu kommt Desmond Hume, der mit fantastischen Fähigkeiten einmal mehr die Serie in ungeahnte Höhen treibt.

Benjamin Linus, der Kopf der Anderen, ist immer noch die Krönung des Undurchschaubaren. Ein Manipulator der seinesgleichen sucht. Und mit jeder vergangenen Minute seines Daseins wusste ich, dass er es sein würde, der einen ganz großen Teil zur Auflösung beitragen würde. Zumindest denke ich das.

Apropos Auflösung. Wo man immer mal wieder zu wissen dachte, dass es so oder so ausgehen könnte, oder was das große Ganze nun wirklich ist - alles wurde irgendwie wieder im Keim erstickt, wie von geisterhand herumgewirbelt und klatschte letztendlich hart auf dem Inselboden auf. In diesem Sinne: Daumen hoch für großartige Cliffhanger und keinen Deut Langeweile.

Auch Traurigkeit darf nicht fehlen. Es gibt neue und teils fiese Schicksalsschläge, die scheinbar notwendig, aber vielleicht noch nicht so endgültig sind, wie ich denke.

Fazit

Immer weiter so! Die Geschichte entwickelt sich weiter, aber auch in eine andere Richtung. Mit jeder Episode wird man auf die Probe gestellt, ob man sofort weiterguckt, oder doch noch einen Tag warten kann (in meinem Falle 1-2 Wochen). Staffel 3 hatte nur wenige Episodenausfälle zu beklagen. Frische Ideen und Wendungen wussten mich stets zu begeistern.

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