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Love And Other Disasters Filmkritik

Wenn man den ganzen Tag nur versucht seinen besten schwulen Freund zu verkuppeln, vergisst man ganz schnell, dass das eigene Liebesleben ziemlich für den, zumeist in Unterwäsche präsentierten, Allerwertesten ist.

Love And Other Disasters” mit der zu früh verstorbenen Brittany Murphy ist wohl der Inbegriff einer - Achtung, zweideutig - warmen Komödie. Emily Jackson, kurz Jacks, lebt nicht nur in einer WG mit ihrem Freund vom anderen Ufer, sondern sexelt permanent mit ihrem Ex rum, obwohl sie ihn schon lange nicht mehr liebt. Und als wäre das schon nicht genug, versucht sie den hübschen Foto-Assistenten Paolo mit ihrem Freund Peter zu verkuppeln. Dumm nur, dass Paolo gar nicht schwul ist und sich in Jacks verliebt hat, die es aber einfach nicht wahr haben will.

Die Höhepunkte dieser romantischen Komödie sind eindeutig die unzähligen Anspielungen auf die Film- und Fernsehwelt. Wenn Jacks davon redet, dass die aktuelle Situation wie in einem schlechten Film mit Geigengedudel im Hintergrund wäre, bricht urplötzlich das tatsächlich spielende Orchester ab. Ähnliche Szenen wissen zu gefallen und treten sehr häufig auf. Abseits davon rückt vor allem die Schwulenthematik in den Vordergrund. Dem Film nach ist 50% der Bevölkerung in London schwul. Zumindest scheint es so, wenn Jacks’ Freund Peter durch die Stadt geht und alle 2 Meter auf einen potentiellen Liebeskandidaten stößt.

Schön an Love And Other Disasters” ist die ganz klare Message, die sich wie ein roter Faden durch den Film zieht, letztendlich aber durch einen (vermutlich gewollt) überirdisch kitschigen Schluss beendet wird. Bevor es aber soweit ist, amüsieren wir uns über einen gerechten Anteil gelungener Gags, sind aber dafür etwas enttäuscht von Brittany Murphy, die scheinbar nur 2 Gesichtszüge vererbt bekam.

Fazit

Love And Other Disasters” ist witzig, romantisch und irgendwie… schwul. Brittany Murphy war vielleicht kein Schauspieltalent und wird von Matthew Rhys in Grund und Boden gespielt, durfte aber immerhin einmal nackt mit übergroßem Kochbuch auf einem Stuhl sitzen.

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