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Lucy Filmkritik

Der Name Luc Besson stand vor (nicht allzu) langer Zeit für durchweg gute Filme: Das fünfte Element” (1997) oder Léon - Der Profi” (1994). Danach konnte er mich allerdings nicht mehr überzeugen. Weder als Regisseur, noch als Produzent oder Drehbuchautor. Dennoch reizte mich der Film Lucy” aufgrund seiner Thematik schon lange. Eine Frau, die 100% ihres Gehirns nutzen kann? Interessant! Wozu würde ein Mensch dadurch wohl imstande sein?

Der Sinn des Lebens

Der Film brachte mir allen voran eines näher: Den Sinn des Lebens. Dieser war selten so nachvollziehbar, wie er im Film erläutert wird. Und wem haben wir das zu verdanken? Einem stets überzeugenden Morgan Freeman, der hier den hochintelligenten Gehirnforscher gibt. Auf der anderen Seite wäre dann Lucy aka Scarlett Johansson, die mehr verwirrt als intelligent drein schaut. Ganz offensichtlich kämpft sie mit ihren neu gewonnenen Fähigkeiten und einem Schauspiel, dem Scarlett Johansson gegenüber eigentlich aufgeschlossen sein sollte. Vermutlich aber verlangte Luc Besson etwas von der Darstellerin, das noch unerklärlicher war als die Sprunghaftigkeit des Drehbuchs. Ein großes Problem, mit dem Luc Besson nun schon seit längerem kämpft, sind eben seine lückenhaften Drehbücher. Die schnellen Sprünge innerhalb einer Geschichte sollen ganz offensichtlich modern wirken, während sie mir lediglich Kopfschmerzen bereiten. Warum kann man nicht mit der Gewissenhaftigkeit eines Léon - Der Profi” erzählen? Das hat doch wunderbar funktioniert und hätte sich allen voran für die hier dargestellte Erforschung des Gehirns” angeboten.

Lucy” ist gedrittelt Actionfilm, Drama und Science Fiction. Keiner dieser Parts kommt zu kurz und die Visionen der Macher wirken manchmal nachvollziehbar, zumeist aber nur (zu) fantastisch. Dabei gefallen zu etwa 60% die Effekte im Film, auch wenn ich immer noch am rätseln bin, warum Lucy zu Beginn im wahrsten Sinne des Wortes die Decke hochging”. Aber gut, bei letzterem (und vielem anderen) muss man einfach das eine oder andere Auge zudrücken.

Der Film ist durchaus in Ordnung, mehr aber auch nicht. Ihr MÜSST ihn NICHT gesehen haben, ihr MÜSST ihn NICHT verstehen. Ihr KÖNNT allerdings vieles hineininterpretieren, allen voran zur Thematik der Gehirnforschung. Zumindest in der Hinsicht geht Lucy” manchmal in die richtige Richtung.

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