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Machine Gun Preacher Filmkritik

Gerard Butler kämpft nach einer wahren Begebenheit als Machine Gun Preacher” für ein freies Afrika. Dabei verkörpert er die Rolle von Sam Childers, der sich auch heute noch für Kinder in Afrika einsetzt und mit allen Mitteln erfolgreich gegen die ansässigen Milizen zur Wehr setzt.

Immer mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass es wirklich so war und noch ist, blickt man gespannt auf den Fernseher und verfolgt das Treiben dieses Sam Childers, wunderbar verkörpert vom großartigen Gerard Butler. Man ist beeindruckt von seiner Wandlung vom Biker und Drogendealer zum Priester und Beschützer unzähliger Kinder. Dieser Mann ist unglaublich, auch wenn er - wie so viele Menschen - nicht unfehlbar ist.

Der Film ist spannend und ergreifend zugleich. Die ersten Minuten vergehen wie im Flug und man versteht eigentlich gar nicht so recht, was Sam Childers dazu bewegt, sein drogenverseuchtes Leben aufzugeben und sich urplötzlich für die Kinder in Afrika einzusetzen. Dieser Part war meiner Meinung nach etwas zu kurz und lässt am Ende wirklich die Frage offen, warum er diesen extremen Sinneswandlung innerhalb kürzester Zeit hatte. Allerdings wurde mir dann schnell klar, dass ich mich mit dieser Frage nicht zu lange aufhalten sollte. Das Hauptaugenmerk liegt ganz klar auf seiner Arbeit in Afrika und den dadurch entstehenden Problemen mit seiner Familie zu Hause. Diese gibt ihm zwar zu jeder Zeit Rückendeckung, aber ganz ehrlich, mir wäre das oftmals zu blöd geworden.

Die Bilder von Afrika sind malerisch trist und brutal. Wenn einem Kind durch eine Tretmine die Beine weggerissen werden, dann sieht man das sogar bis zu einem gewissen Grad. Dieses Stilmittel lässt den Film realistisch und beinahe schon wie eine Dokumentation erscheinen. Die extreme Härte und Grausamkeit der Ereignisse auf diesem Kontinent werden einem durch Machine Gun Preacher” geradezu in den Kopf gehämmert. Dadurch wird einem unverzüglich klar, warum Sam Childers seine Arbeit, sein Haus und beinahe sogar seine Familie für dieses Land gibt. Der Film hat übrigens ein offenes Ende, welches vielen nicht gefallen wird. Dabei ist es nur logisch, da der Mann auch heute noch für seine Sache kämpft und das vermutlich noch viele weitere Jahre tun wird.

Fazit

Machine Gun Preacher” hat mich ganz fest gepackt und nicht mehr losgelassen. Ich bin mehr als beeindruckt von den Taten dieses Mannes und ebenso von Gerard Butler, der diesen Film so sehenswert macht. Seine Wandlungsfähigkeit ist fantastisch. Von der einen auf die andere Minute ist er ein richtiges Arschloch, dann wieder der liebenswerteste Mensch auf der ganzen Welt.

PS: Angesehen habe ich mir den Film auf der qualitativ hochwertigen DVD, die am 24. August 2012 erscheint.

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