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Männerherzen Filmkritik

Am Wochenende trieb es mich mit dem Gedanken - juhu, Til Schweiger - wieder mal vor die große Leinwand. Spätestens seit KeinOhrHasen freue ich mich auf jeden weiteren Film mit ihm.

Männerherzen handelt nicht von Hasen ohne Ohren, sondern verknüpft geschickt die Erlebnisse von 6 Männern. Sei es der Playboy Jerome (Til Schweiger) oder der Verlierer Günther (wunderbar verkörpert von Christian Ulmen). Jeder hat seine eigene Geschichte, die sich gewaschen hat. Und auch wenn es keiner von den Männern glauben mag, sie haben mehr gemeinsam als ihnen teilweise lieb ist.

Zu Beginn des Filmes denkt man noch, man sitzt in einer typischen deutschen Komödie. Die Gags zünden, keine Frage! Doch ist das nicht die Message, die der Film zum Zuschauer bringen möchte. Im Verlaufe des Films ändert sich der Stil etwas. Witzige Momente sind hier und da immer wieder vorhanden. In Wirklichkeit erlebt man aber Menschen wie du und ich. Dramen, Freuden, Hass und Liebe. Ein Wechselbad der Gefühle wird uns mit Männerherzen geboten. Und dabei wirkt nichts aufgesetzt. All das könnte dem wirklichen Leben entsprungen sein. Gespannt wartete ich ab, wie sich die Schicksale der Einzelnen entweder wieder zum Guten oder Schlechten ändern würden.

Fieber (Mitfieber-Fieber!)

Selten erlebe ich im Kino noch das Gefühl des Mitfieberns. Vieles ist einfach zu vorhersehbar. Sicherlich läuft auch Männerherzen nach dem guten alten Schema F. Erst ist alles gut, dann wird alles schlecht bis ultimativ schlecht, sodass am Ende ein Happy End hervorgezaubert wird. Verschweigen muss man das nicht, denn ich verspreche - die Spannung bleibt! Gerade weil alles im Film aus dem eigenen Leben stammen könnte, hofft man bis zum Schluss, dass sich etwas ändert, oder das etwas so bleibt wie es gerade ist. Man klatscht sich förmlich an den Kopf, wenn einer dieser Männer gerade dies und jenes macht… WIE KANN ER NUR? Kurz überlegt - ups, hätte ja ich sein können…

Fazit

Einen Oscar für die beste Story wird es zwar nicht geben, aber einen Filmherum-Preis für wunderbare Abend-Unterhaltung im Kino! Tolle Darsteller und stimmige Musik runden das Filmerlebnis gekonnt ab. Gut gemacht sag ich da nur, Hut ab!

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