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Maze Runner — Die Auserwählten im Labyrinth Filmkritik

Frisch aus dem Kino und irgendwie keine rechte Lust zu schreiben. Mag wohl am Film gelegen haben, der mich zwar die ganze Zeit über zu unterhalten wusste, mehr aber irgendwie auch nicht.

Der Film handelt von einem Grüppchen junger Leute (vorerst bestehend aus jungen Jungs), die sich nach und nach auf der sog. Lichtung wiederfinden, eingezäunt von einem großen Labyrinth, das nachts stets die Wege ändert. Im Labyrinth befinden sich ein paar grässliche Wächter, vor denen sich vor allem die sog. Läufer in Acht nehmen müssen, da sie Tag für Tag das Labyrinth nach einem Ausgang durchsuchen. Beinahe 3 Jahre sind vergangen, als Thomas auftaucht und binnen 3 Tagen so ziemlich alles auf den Kopf stellt. Nach seinem Eintreffen macht er sich schon bald, getrieben vom Drehbuch, auf die Suche nach der Intention des Autors.

Maze Runner - Die Auserwählten im Labyrinth basiert wie so oft auf einer Romanvorlage, die sich aufgesplittet in 3 Teile demnächst auch auf 3 Filme erstrecken wird. Die direkte Verwandschaft zur Panem-Reihe ist dem ersten Film deutlich anzumerken. So kämpft auch hier eine Gruppe Jugendlicher in einer Art Arena um das Überleben. Viel Unterschiede gibt es wahrlich nicht, außer vielleicht einem männlichen Hauptdarsteller und eine insgesamt weniger stimmige Geschichte, die durch zahllose Actionszenen auf trab gehalten wird.

Anzurechnen ist dem Film der Hauptdarsteller, sowie die allgemeine Optik mit Ausnahme einiger billig wirkender Effektszenen. Unser Hauptprotagonist ist ein sympathischer Draufgänger und erinnerte mich während seines Wirkens stets an einen anderen Darsteller,… leider fällt er mir im Augenblick nicht ein. Aber wie auch immer, Dylan O’Brien als Thomas ist schon eine coole Socke, ganz im Gegenteil zu seinen Streitgenossen. Die anderen Jungs wirken zumeist allzu flach und fehlbesetzt, wenn nicht sogar unvermeidlich als Kanonenfutter”, was sie schlussendlich auch sind. Das Gefühl, dass man eine coolere Panem-Version schaffen wollte, bleibt zu keiner Sekunde aus. Und mit dem Gefühl allein muss man sich dann auch begnügen.

Zusammenfassend ist Maze Runner - Die Auserwählten im Labyrinth in seinen 113 Minuten durchaus unterhaltsam, wenn auch nicht der Rede wert. Nennenswerte Szenen oder gar besonders kreative Einfälle gibt es eigentlich kaum bis gar nicht, was an und für sich sehr schade ist. Die Grundidee ist schließlich gut, nur eben mäßig umgesetzt. Zu vieles bleibt offen oder gar unangesprochen. Aber vielleicht vermögen Teil 2 und 3 etwas mehr Licht ins Dunkel zu bringen, wenngleich ich mich im Augenblick nur wenig auf diese freuen kann.

Fazit

nice try!

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