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METALLICA — Through the Never Filmkritik

Ist es nun ein Film in einem Konzert oder ein Konzert in einem Film?

Ich, kein Fan von METALLICA per se, höre nur selten Songs der Band. Der Film „METALLICA - Through the Never“ hingegen hat es mir schon auf eine gewisse Art und Weise angetan. Man muss kein Fan dieser Musikrichtung sein, um Gefallen daran zu finden. Einmal auf den Start-Knopf gedrückt, lässt die heimische Surround-Anlage das Wohnzimmer zur Konzerthalle werden. Dazu ein grandioses Bühnenbild, die Show ist perfekt. „METALLICA - Through the Never“ ist in meinen Augen, auch wenn viele etwas anderes sagen, mehr Konzert als Film. Die wenigen Szenen mit Dane DeHaan, der hier vollends vom Sprechen befreit wurde, wirken großartig und sind einwandfrei gespielt, rutschen aber deutlich in den Hintergrund. Für Fans der Band mag das kein Problem sein, ggf. aber für alle jene, die mehr Film als Konzert erwarten.

In den wenigen Minuten mit Dane DeHaan wird die Geschichte Pulp Fiction“ erzählt. Er muss einen LKW finden und dessen Ladung zum Konzert bringen. Was diese Ladung ist? Das erfährt man vorerst nicht… Auf seiner Reise durch die Stadt begegnet er Aufständischen und einem gruseligen Reiter, der unzählige Leute hängt. Was da eigentlich los ist, wird nicht wirklich erklärt, scheint aber auch nebensächlich. Vielmehr geht es um den jungen, von Dane DeHaan verkörperten METALLICA-Fan, der sein Leben aufs Spiel setzt, um die Ladung zum Konzert zu bringen.

Sieht man sich dieses Gesamtkunstwerk an, mag es auf den ersten Blick nicht viel Sinn ergeben. Vieles bleibt offen, die Gedanken kreisen unentwegt. Und obwohl genau diese Unwissenheit Absicht der Macher war, störte sie mich in gewissem Maße. So surreal, bizarr und toll all das in „METALLICA - Through the Never“ auch sein mag, irgendwo hätte ihm ein Fünkchen mehr Sinn richtig gut getan.

Fazit

Für METALLICA-Fans ein Muss, für alle anderen eine gelungene Abwechslung mit offensichtlichen Schwächen im Storytelling.

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