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Mission: Impossible — Rogue Nation Filmkritik

Ethan Hunt aka Tom Cruise nimmt in Mission: Impossible - Rogue Nation“ seinen mittlerweile 5. IMF-Auftrag an, hetzt dabei rund um die Welt, begeistert mit grandios ehrlicher Action und kehrt dank Regisseur Christopher McQuarrie zurück zu den Wurzeln der unmöglichen Mission.

Man liest es bereits in den ersten Worten: Mission: Impossible - Rogue Nation“ hat mir sehr gut gefallen und reiht sich damit nahtlos in meine Toplist der besten Mission: Impossible Filme auf den vorderen Rängen mit ein. Warum das so ist? Nehmen wir die kleine Einleitung doch Stück für Stück auseinander.

… rund um die Welt

Die Mission: Impossible Filme waren seit jeher dafür bekannt, schöne und spannende Schauplätze an allen Ecken und Enden der Welt für sich einzunehmen. Auch der 5. Teil macht hier nicht halt, hetzt Ethan und seine Recken quasi von Stadt zu Stadt und Kontinent zu Kontinent. So entdeckt man als aufmerksamer Zuschauer Bruchstücke Österreichs, Marokkos oder London. Die Reise macht Spaß, ob nun in engen Gassen oder bei heißen und offen gehaltenen Verfolgungsjagden.

… grandios ehrliche Action

Mission: Impossible - Rogue Nation“ hat es im Gegensatz zu den Fast & Furious Filmen nicht nötig, seine Vorgänger in Sachen Surrealismus zu überbieten. Vielmehr konzentrierte man sich auf ehrliche Action, schön und rasant eingefangen. Ob es nun harte und schnelle Schlagabtausche sind oder die wahrlich beeindruckende Verfolgungsjagd auf Motorrädern, Mission: Impossible - Rogue Nation“ begeistert in dieser Hinsicht auf ganzer Linie. Allen voran bei der Tauchszene und der Motorradjagd blieb mir mehr als einmal der Mund weit offen stehen - ich habe mich selbst dabei ertappt.

… zurück zu den Wurzeln

Mir schien es so, als führte Mission: Impossible - Rogue Nation“ mehr zu Teil 1 zurück als jeder andere Teil der Serie. Christopher McQuarrie bemühte sich sichtlich darum, Spione wieder salonfähig zu machen. So ist das Katz- und Mausspiel zu beinahe jeder Zeit toll eingefangen und mehr als nur einmal undurchschaubar. Doch darin liegt nun einmal auch der Hase begraben. Insgesamt scheint die Story etwas schwach auf der Brust. Diese neue Organisation mitsamt erzwungen-skrupellosem Anführer erschien mir eher als Mittel zum Zweck für eine Fortsetzung als wahrer Knotenpunkt des langen roten Fadens.

Doch trotz kleinerer Schwächen bei der Story macht Christopher McQuarrie so gut wie alles richtig. Da gibt es Gadgets, Spannung und natürlich Tom Cruise, der Ethan Hunt so jung wie eh und je zu verkörpern weiß. Als Sidekick stellte man ihm diesmal die Durchstarterin Rebecca Ferguson an die Seite, die ihre Figur so interessant wie rätselhaft ausfüllt. Neben Tom Cruise ist sie der heimliche Star des Films!

Fazit

Mission: Impossible - Rogue Nation“ ist eine gelungene Fortsetzung der Reihe mit dem vertrauten und bestens aufgelegten Team, sowie vielversprechenden Neuzugängen. Die Story wackelt irgendwo zwischen mau und ok, während die handgemachte Action zu jeder Zeit zu begeistern weiß. Ich kann Mission: Impossible - Rogue Nation“ Fans der Serie eigentlich nur ans Herz legen. Es ist nicht der beste Teil der Reihe, aber auf jeden Fall ein richtig guter!

Würde ich mir den Film nochmal ansehen? Ja.

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