|||

Mission: Impossible III Filmkritik

Endlich hab ich sie alle! Nein, nicht die Fußballer-Sammelbildchen 2012, sondern sämtliche Mission: Impossible”-Filme. Ich habe endlich alle gesehen! Teil 3 stand seit langer Zeit aus. Selbst Mission: Impossible - Phantom Protokoll habe ich noch vor diesem Film gesehen. Aber schämen tue ich mich später. Zuerst einmal gibt es hier die Filmkritik!

Um was geht es? Ethan Hunt (Tom Cruise) hat sich aus dem aktiven Dienst zurückgezogen, lebt mit seiner Freundin in einem wunderschönen Haus und agiert nur hin und wieder als Trainer für IMF-Agenten, wovon seine Freundin natürlich nichts weiß. Am Tage seiner Verlobungsfeier wird Ethan zurück ins Boot geholt, da der böse Waffenhändler Owen Davian (Philip Seymour Hoffman) eine IMF-Agentin entführt hat und noch Größeres im Schilde führt…

Nach dem missglückten 2. Teil der Mission: Impossible”-Reihe setzte man mit Mission: Impossible III am Ende des ersten Teils an und ignorierte somit gänzlich John Woo’s uninspiriertes Action-Feuerwerk. Dass das gut ist, brauche ich wohl den Wenigsten zu sagen. Dass das aber auch zu einem durchweg gelungenem Agenten-Action-Thriller führt, muss definitiv gesagt werden! Mission: Impossible III ist actionreich, vor allem aber eine top Fortsetzung zur ersten unmöglichen Mission” mit Tom Cruise.

Die Geschichte selbst ist völlig in Ordnung und zeitweise sogar einigermaßen spannend. Die Spannung soll allerdings nicht im Mittelpunkt stehen. Mission: Impossible III punktet zum Einen mit seinem Bösewicht, der hervorragend vom großartigen Philip Seymour Hoffman verkörpert wird, zum Anderen aber auch durch die zahlreichen Actionszenen, die vielleicht nicht immer intelligent sein mögen, aber zumindest beeindruckend inszeniert sind. Philip Seymour Hoffman als böser Waffenhändler ist für mich einer der großartigsten Schurken aller Zeiten. Und das, obwohl er nicht einmal besonders oft im Film auftreten darf. Die wenigen Szenen mit ihm sind aber deshalb hervorragend, weil er genau weiß, wie man einen furchteinflößenden und gleichzeitig ruhigen Charakter nur mit Worten, Mimik und Körpersprache darstellen kann. Tom Cruise hingegen bietet sein gewohnt gutes Spiel und bekam ein paar mehr sinnvolle Sätze in den Mund gelegt als im Vorgänger. Sowieso hat man den Eindruck, dass Cruise mit jedem Mission: Impossible” mehr und mehr mit der Rolle verwächst.

Mission: Impossible III kann aber nicht nur mit seinen tollen Darstellern punkten, sondern bietet auch mehrere großartige Schauplätze und überraschte mich mit einigen geschickten Wendungen. Vor allem zum Ende hin war ich sehr vom Verlauf überrascht und damit auch erfreut. Schließlich hatte ich nicht erwartet, dass das bis dahin nicht wirklich großartige Drehbuch noch einmal derart aufdreht.

Ein paar Kritikpunkte gibt es aber leider auch. So stört es sehr, wenn Tom Cruise mit Leichtigkeit über einen großen Abgrund springen kann, genau das aber nur wenige Sekunden danach nicht mehr schafft, wenn es drauf ankommt. Diese und weitere ähnliche Stellen wirken zu gestellt. Die gewünschte Spannung bleibt damit leider aus und ein leichtes Klatschen der Hand auf der Stirn wird von allen Anwesenden im Raum vernommen.

Fazit

Mission: Impossible III ist sehr actionreich, wahnsinnig unterhaltsam und bietet einen der großartigsten Bösewichte in der Filmgeschichte. Und da das Agenten-Feeling des ersten Teils wieder aufkommt, ist Mission: Impossible III für Fans der Reihe ein absolutes Muss!

Nächste Beiträge Mission: Impossible II Filmkritik Oh John Woo, was hast du nur aus diesem Film gemacht… “Mission: Impossible II” verkam durch den Meister der Zeitlupe zu einem fast schon Snow White and the Huntsman Filmkritik Die Geschichte von Schneewittchen sollte eigentlich jedem bekannt sein. Wobei, wenn ich kurz nachdenke und die heutige Jugend betrachte, möchte ich
Neueste Beiträge Star Trek: Picard Staffel 1, Episode 1 Review Ein epischer (Release) Tag Unvergessliche Filmszenen Call of Duty: Modern Warfare (2019) Review Micro Movies - die kürzesten Spielfilme der Welt Bye Bye Comics in Papierform Synthwave Hot & New #1 Argh! Ace Combat 7: Skies Unknown Mission 5 (444), du machst mich wahnsinnig! [Ein Frust-Review] Powernerd - Far From Human Album Review Joker Filmkritik Siamese Youth - Electric Dreams Album Review P.S. Ich diskriminiere dich Feuer frei: John Wick: Kapitel 3 vs. Bumblebee Mein aktuelles Lieblingsalbum: Tom Adams - Particles Game of Thrones Staffel 8 Review Star Trek - Unendliche Medien: Serien, Filme, Hörbücher... Standard oder Deluxe? Peppermint: Angel of Vengeance Filmkritik YouTube-Stars - endlich habe ich es verstanden! Game of Thrones Staffel 8: Dunkelheit und Dämlichkeit DARK Staffel 1 & 2 Review Billy Mays Band - Introspection Album Review 15 Minuten durch die Hölle mit Mein Bester & Ich Galaxy 80 - Moonwalk Album Review Stranger Things Staffel 3 Review Wolfenstein: Youngblood - 3 unscharfe Stunden auf der Switch Wolfenstein: Youngblood mit Synthwave Soundtrack Oscillian - Sentient Album Review Spider-Man: Far From Home Filmkritik Redout vs. Fast RMX (Nintendo Switch) Nintendo Direct - 13.02.2019