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Mono Memory - 85’ EP Review

Eigentlich stand für heute ja etwas anderes auf dem Plan, aber dann kam Mono Memory mit seiner ersten EP dazwischen. Und da dem TL80s-Team diese EP so gut gefällt, erhält sie ausnahmsweise auch einmal den Vorzug. :)

Mono Memory, der Neueinsteiger aus Edinburgh, bietet mit seiner Debüt-EP 85’ erstklassigen Synthwave-Sound, schon jetzt auf sehr hohem Niveau. Dabei begeistert er allen voran durch seine Wandelbarkeit. Ein jeder Track ist besonders und überzeugt durch seine jeweilige Melodie. Natürlich merkt man dieser EP einen gewissen, gleichbleibenden Stil an, aber dennoch ist Abwechslung garantiert.

Early Reflections”, der erste Track dieser EP begeistert mit seinen äußerst sphärischen Synthwave-Klängen und der absolut eingängigen Melodie. Beim Anhören dieses Tracks fühlt man sich schnell in die 80er zurückversetzt, genauer gesagt in diverse sommerliche Szenerien. Ob nun am Strand, auf den Rollschuhen oder beim Frisbee spielen im Freibad - alles ist möglich.

Voyager” schlägt daraufhin eine etwas andere Richtung ein, obgleich Mono Memory’s Wirken sofort wieder herauszuhören ist. Im Gegensatz zu Early Reflections” baut Voyager” allerdings auf actionreiche Soundtrack-Atmosphäre. Ob nun im Weltall oder bei einer Verfolgungsjagd, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Und wo Mono Memory in Early Reflections” noch mit Sax-Sounds arbeitete, darf hier die E-Gitarre ran.

Das Schlusslicht und gleichzeitig nicht Schlusslicht macht Crystal Beach”, ein deutlich ruhigerer Track, sowohl seitens der Melodie als auch der Geschwindigkeit. Crystal Beach” ist äußerst verträumt, ein wundervoller Dreamwave-Track, der zugleich einen erstklassigen Ausklang darstellt.

Mit der knapp 12-minütigen 85’ EP - Seamless Video Version” wartet die EP dann noch mit einem Betthupferl” auf. Sämtliche Tracks am Stück, zusammengehalten durch prägende Sounds der 80s - eine grandiose Idee. Der Name kommt allerdings nicht von ungefähr, schließlich ist das dazugehörige Video 80s-Feeling pur. In diesem Sinne: Zuschlagen!

Artwork by Humdrum Jetset

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