Waveshaper – Station Nova Album Review

Captain Future und Sam Flynn machen sich gemeinsam auf die Reise durch unendliche Weiten. Dabei treffen sie auf außergewöhnliche Spezies, einer davon nennt sich Spock, Captain Spock.

„Station Nova“ ist ein Space-Trip, den man so schnell nicht wieder vergisst. Das Album überzeugt mit erstklassigen Spacey-Synthwaves und der ganz speziellen, beinahe schon einzigartigen Waveshaper-Note in bester Soundtrack-Manier.

„Station Nova“ beginnt mit „Endless Journey“, dem Startschuss für eine epische Reise durch unendliche Synthwave-Weiten. Schon mit diesem Track wird klar, dass sich Waveshaper an Retro-Space-Soundtracks orientiert und diese mit seinem ganz eigenen Sound ehrt. Déjà-vu-Erlebnisse bleiben dabei hin und wieder nicht aus, aber das ist in gewisser Weise auch gut so. Ich fühlte mich gerne an die eine oder andere Szene aus Filmen oder Soundtracks zurückerinnert.

Der Track „Future Vision“ war lange vor Erscheinen des Albums verfügbar und begeisterte mich zu diesem Zeitpunkt schon. Doch im Gesamtkontext des Albums ist der Track gleich noch einmal so gut. „The Engineer Part II“ ist so unglaublich Retro-80s, dass mir jedes Mal wieder die Freudentränen in den Augen stehen. Ganz große Klasse!

„Vector Dream“ ist, dem Titel entsprechend, sehr träumerisch, aber auch abenteuerlich ausgefallen. „Pixel Stars“ entstand in Zusammenarbeit mit Robert Parker, und schnell erkennt man einen kleinen Ausbruch aus dem Gesamtkonzept. Dennoch möchte ich diesen Track, der auf „Station Nova“ wunderbar aufgehoben ist, nicht missen.

„Hardware Passion“ klingt toll. Nur eines wüsste ich nicht: Wo genau würde ich diesen Track in meinem 80s-Space-Movie unterbringen? „The Space Hero“ hingegen ist epicness pur. Unser fiktiver Held rettet gerade unzählige Unschuldige, schlägt die Bösen in die Flucht und beschert uns Gänsehaut.

„Airlock Love“ liebe ich für genau das Sample, womit der Track beginnt. Hört rein und ihr wisst sofort was ich meine. Der darauf folgende Track „Escape To Eternity“ hat wieder dieses gewisse 80s-Feeling, das ich an diesem Album so sehr liebe. Waveshaper weiß wirklich ganz genau, wie man Synthwaves zu gestalten hat!

Mit dem großartigen Potpourri „Arps Sont Diamonds“ endet „Station Nova“, entlässt uns aus tiefster, interstellarer Trance und verführt zu einem erneuten Durchhören. „Station Nova“ ist ein großartiges Synthwave-Album mit dem Prädikat „Mission accomplished!“.

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Waveshaper – Station Nova Tracks/Rating

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Cover: Sam Todhunter

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