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Nintendo Direct - 13.02.2019

Als baldiger Switch-Besitzer musste” ich mir selbstredend auch die sog. Nintendo Direct ansehen. Eine kleine Präsentation (ca. 35 Minuten) von kommenden Spielen und Updates inkl. einer amüsanten Moderation des Spieleentwicklers Yoshiaki Koizumi, der seit 1991 bei Nintendo an den ganz großen Titeln wie Super Mario und The Legend of Zelda mitarbeitet.

Zur Nintendo Direct vom 13.02.2019

Ich wusste nicht, was mich erwartet. Häufig wurde im Vorfeld auch über eine neue Switch-Konsole getuschelt, doch das hat sich dann schnell als Wunschdenken herausgestellt. Vielmehr zeigte man Spiele, die mich mehr oder weniger,… eher weniger interessierten. Nintendo bleibt seinem Schema treu und setzt stark auf den Asia-Touch, den man mögen kann aber nicht muss. Mit Spielen wie Fire Emblem hatte ich bislang nichts am Hut. Ob sich das jemals ändern wird - keine Ahnung.

Was mich amüsierte: Dies waren zweierlei Dinge. Erstens die Moderation von Yoshiaki Koizumi, der immer mal wieder fragte Und, was denken Sie soweit?”. Das war einerseits erfrischend, da kein Apple-typisches Amazing!!!” folgte oder vorausging, andererseits ziemlich schwach auf der Brust. Ein wenig mehr Marketing hätte an der Stelle nicht geschadet. Des Weiteren amüsierte mich das eine oder andere Spiel, allen voran diverse Ports, die, zumindest optisch, zu erschrecken wussten. Ich weiß, dass die Switch nicht die leistungsstärkste Konsole ist, doch was ich da bei Dead by Daylight zu sehen bekam, war schlichtweg lächerlich, bzw. eine Katastrophe.

Was mich begeisterte: Im Grunde war das nur die letzte Ankündigung, The Legend of Zelda: Link’s Awakening. Das Remake zum rund 25 Jahre alten Klassiker. Die Optik hat mir auf Anhieb gefallen. Weiterer Vorteil: Ich habe das Spiel nie gespielt, gehe damit unvoreingenommen an das Abenteuer heran. (Nachdem ich irgendwann einmal Breath of the Wild durchgespielt habe.)

Tipp: Grafikvergleich zwischen dem Original und Remake zu The Legend of Zelda: Link’s Awakening

Events im Vergleich

Produktpräsentationen gefallen mir. So die Apple Key Note, das Made by Google Event oder eben die Nintendo Direct. Im direkten Vergleich fällt vor allem folgendes auf:

Apple

Google

Nintendo

Jedwedes Produkt ist fantastisch, so wird es unentwegt suggeriert. Hier ist von Anfang bis Ende alles - seien es die Produkte, die Videos, die Vorträge - auf Hochglanz und Perfektion getrimmt. Das ist in gewisser Weise etwas unsympathisch und übertrieben, ABER das Marketing zieht.

Das eher klein gehaltene Made by Google Event wirkte persönlich, etwas verspielt und damit sympathisch. Die Laudatoren gaben sich zwar auch hier große Mühe, die Produkte als amazing” vorzustellen, doch durch kleinere Versprecher und den steten Eindruck von will und kann nicht”, entstand ein Gefühl der Zugehörigkeit.

Die Nintendo Direct war so kindlich gehalten, wie ich es von der Soft- und Hardwareschmiede erwartet habe. Sie war kunterbunt und eher schwach moderiert. Der Fokus lag hier klar auf der Präsentation der Spiele. Leider hatte man auch den Eindruck, dass Nintendo zu sehr von sich selbst überzeugt ist.

Fazit

Auch wenn ich das Fingerschnipsen seitens Yoshiaki Koizumi vor jedem weiteren Gameplay-Schnipsel mit einem ungeduldigen Grinsen erwartete, wusste mich diese Art der Präsentation nur schwer zu begeistern. Andererseits: Ich erhielt einen guten Einblick in kommende Spiele, auch wenn mich persönlich davon nur etwa 10% interessieren.

Die Nintendo Direct vom 13.02.2019 sowie weitere Infos zu den kommenden Spielen findet ihr hier.

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