|||

Nosferatu Bd. 1: Si Vis Pacem Review

Nosferatu, seines Zeichens ein echt übler Kerl mit dem Hang zum Durchbeißen, wurde vor unzähligen Jahren von seinem damaligen Schützling verraten, nachdem Nosferatu wiederum ihn verraten hat. Nun kann man es Nosferatus Kind” nicht übel nehmen, wenn dieser seinen Vater” nach dessen Verrat weichklopft, abknallt oder ins Sonnenlicht setzt. Dummerweise währt Nosis Tod nicht lange genug. Dieser erhebt sich und macht Jagd auf den Wahlsohnemann und - weil es eh gerade passt - auf den Rest der Menschheit.

Was jetzt irgendwie nach vertrauter Geschichte klingt, ist in Wahrheit unglaublich spannend, flüssig erzählt und durch geschickt eingesetzte Zeitsprünge fesselnd verschachtelt. Nach und nach erfährt man, wie es um die Beziehung zwischen Nosferatu und (“Sohn”) Vladica steht, bzw. wie diese überhaupt erst zustande kam. Dieser Spannungsaufbau entlädt sich erst am Ende der Geschichte, bietet aber ausreichend Freiraum für den bevorstehenden 2. Band.

Nosferatu” ist eine altmodische Vampirgeschichte mit Blutsaugern, die Tageslicht verabscheuen und sich die Menschheit Untertan machen wollen. Jedoch bietet uns Autor Olivier Peru soviel mehr. Unter anderem die wichtigen Zeitsprünge, die vom alten Rom mitsamt Prostitution und den dazugehörigen Bildern, bis in die Neuzeit mit Slums und Alltagsproblemen reichen. Auch zahlreiche Nebenstränge, beispielsweise um eine Gruppe von Vampirjägern, wurden raffiniert in die Geschichte eingearbeitet.

Nosferatu” ist gut und detailliert gezeichnet und behält in jeder Epoche den gleichen Stil, wenn auch mit kleineren Variationen, wie beispielsweise der Farbwahl. Neben den gut gezeichneten Figuren gefallen mir vor allem die detailreichen Hintergründe, in denen es unglaublich viel zu entdecken gibt.

Fazit

Nosferatu” ist die perfekte Symbiose aus unterhaltsamer Geschichte und detailverliebten Zeichnungen. Für Vampir-Fans der alten Schule ein unumgängliches Muss!

Nächste Beiträge Wer’s glaubt, wird selig – Salvation Boulevard Filmkritik Pastor Dan Day (Pierce Brosnan), ein charismatischer Diener Gottes, hat mit seinem Charme eine komplette Kleinstadt erobert. Dank ihm ist die Kirche Green Lantern Filmkritik Es werde grün, grüner, supergrün, “Green Lantern”-grün! Ryan Reynolds gibt den Comichelden Hal Jordan, tritt dem mächtigen Green Lantern Corps bei
Neueste Beiträge Star Trek: Picard Staffel 1, Episode 2 Review Star Trek: Picard Staffel 1, Episode 1 Review Ein epischer (Release) Tag Unvergessliche Filmszenen Call of Duty: Modern Warfare (2019) Review Micro Movies - die kürzesten Spielfilme der Welt Bye Bye Comics in Papierform Synthwave Hot & New #1 Argh! Ace Combat 7: Skies Unknown Mission 5 (444), du machst mich wahnsinnig! [Ein Frust-Review] Powernerd - Far From Human Album Review Joker Filmkritik Siamese Youth - Electric Dreams Album Review P.S. Ich diskriminiere dich Feuer frei: John Wick: Kapitel 3 vs. Bumblebee Mein aktuelles Lieblingsalbum: Tom Adams - Particles Game of Thrones Staffel 8 Review Star Trek - Unendliche Medien: Serien, Filme, Hörbücher... Standard oder Deluxe? Peppermint: Angel of Vengeance Filmkritik YouTube-Stars - endlich habe ich es verstanden! Game of Thrones Staffel 8: Dunkelheit und Dämlichkeit DARK Staffel 1 & 2 Review Billy Mays Band - Introspection Album Review 15 Minuten durch die Hölle mit Mein Bester & Ich Galaxy 80 - Moonwalk Album Review Stranger Things Staffel 3 Review Wolfenstein: Youngblood - 3 unscharfe Stunden auf der Switch Wolfenstein: Youngblood mit Synthwave Soundtrack Oscillian - Sentient Album Review Spider-Man: Far From Home Filmkritik Redout vs. Fast RMX (Nintendo Switch)