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Only God Forgives Filmkritik

Ein Blender, das ist Only God Forgives”. Ja, ich habe mich trotz zahlreicher, warnender Stimmen nicht davon abbringen lassen, mich vom erhofften Gegenteil überzeugen zu können. Nun ja…

Only God Forgives” erzählt ganz sicher eine Geschichte, welche ist mir allerdings schleierhaft. Selbstverständlich geht es um Drogenhandel, den Tod eines Bruders und eben um Julian (Ryan Gosling), dessen Rache letztendlich in Unzumutbarkeit aufgeht.

Regisseur Nicolas Winding Refn wusste mich mit Drive zu begeistern, was allen voran an der Geschichte, dem Style und wohl Ryan Gosling als geheimnisvoller Driver lag. Dass Only God Forgives” kein Drive” ist, war mir von Beginn an klar. Dass mich eine derart nichtssagende Geschichte erwarten würde allerdings nicht. Und so quälte ich mich durch 90 Minuten rote Farbe und einen noch schweigsameren Gosling, als er es in Drive” schon war.

Ich möchte nicht behaupten, dass Only God Forgives” ein Totalausfall ist, mitnichten. Der Film hat durchaus seine Höhepunkte, wenngleich style over substance hier wohl mehr denn je zutrifft. Und damit diverse Farbfilter und verstörende Sets auch genug Wirkung erzielten, dachte man sich wohl, diese in minutenlangen Einstellungen ohne irgendwelche Geschehnisse dem Zuschauer vorzusetzen.

In Sachen Brutalität gibt sich der Film nichts. Ein FSK-18-Sticker sollte zwar in der Tat nicht notwendig sein, man bewegt sich hier aber hart an der Grenze. Und dabei ist ein offener Brustkorb nicht einmal das Höchste der Gefühle. Es ist die psychische Brutalität, die vor dem geistigen Auge abläuft. Vithaya Pansringarm sorgt mit seinem scheinbar einzigen und immerwährenden Gesichtsausdruck für ein durchweg ungutes Gefühl. Dafür jedenfalls Daumen hoch.

Fazit

Regisseur Nicolas Winding Refn verliert sich mit Only God Forgives” in seinen Stärken. Anstatt einer guten und vor allem flüssig erzählten Geschichte dominiert ein zu schnell verinnerlichtes Zusammenspiel aus farbenprächtigen Sets und Musik.

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