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Oscillian - Sentient Album Review

Oscillian ist (und bleibt), wenn es um Synthwave geht, ein Genie und Favorit meinerseits. Mit Sentient” legt Oscillian nach, geht weiterhin auf Entdeckungsreise durch den Kosmos, diesmal allerdings mit Fokus auf Roboter und künstliche Intelligenz. Viele der Tracks sind durchtränkt von gesprochenen Passagen, manch eine ganz nah dran an Wall-E oder Nummer 5 (lebt).

Was sofort ins akustische Auge sticht, sind die stark reduzierten BPM. Sentient” ist gemächlich, wenn auch nicht langweilig. Die Tracks sind abwechslungsreich, mal träumerisch, mal etwas härter im Nehmen und Geben. Der Stil selbst bleibt Oscillian-typisch, und dennoch ist Sentient” ein Ausbruch aus seinen doch sonst durchgängigen Werken.

Jeder Track versprüht eine ganz eigene Atmosphäre. So darf beispielsweise The Brightest Cry” mit sehr schönen Vocals glänzen, während der Blade Runner-würdige Track Coda” mein persönliches Highlight darstellt. Hier gibt es weder Beats noch Vocals, hier bestimmt die Atmosphäre selbst das Geschehen. Es ist, als wäre Vangelis ein Track abhanden gekommen.

Der titelgebende Track Sentient” beispielsweise beginnt düster, öffnet sich im späteren Verlauf allerdings den träumerischen Sphären, von denen ich vorab schon berichtete. Und genau so ergeht es dann auch Activate” oder den weiteren verbleibenden Tracks des Albums. Es ist, als reise vom Unbekannten hinein in etwas Vertrautes.

Zusammenfassend schuf Oscillian ein überzeugendes Gesamtwerk, das meiner Meinung zwar nicht mit seinen Vorgängeralben wie Building Better Worlds” mithalten kann, nichts desto trotz aber im Genre Synthwave einmal mehr heraussticht.

Oscillian - Sentient Download/Stream

  • bandcamp

Oscillian - Sentient Tracklist & Highlights

1. Sentient 04:25 2. Activate 04:14 3. Neural Nets 03:55 4. In The Company of Robots 05:07 5. Need Input 04:22 6. The Brightest Cry 04:21 7. Coda 02:41

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