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Paddington Filmkritik

Bär sucht Familie - das klingt doch gar nicht mal so ungewöhnlich. Doch was wenn der Bär aus Peru kommt, einen Hut trägt, sich nur von Marmelade ernährt, sprechen kann und sich in England eine Menschenfamilie sucht? Und nein, er möchte diese nicht fressen, sondern schlicht und ergreifend bei ihnen aufgenommen werden. Und ganz im Hintergrund spielt dann noch eine bitterböse Nicole Kidman die Must-have-Schurkin, sodass abseits des kindlichen Wohlfühlfaktors auch noch ein Hauch Gruselaction ins Spiel kommt.

Paddington ist ein Film für Kinder - aber sowas von. Hervorheben muss man allerdings die Art an Kinderfilm, die er vertritt. Er ist weder lächerlich, noch dämlich, sondern einfach nur herzensgut und amüsant. Selbst ich mit meinen 31 Jährchen hatte das eine oder andere Mal entweder ein richtig gutes Gefühl rund um die Herz- und Magengegend oder musste gar köstlich lachen.

Die selten fordernde Geschichte, die Paddington erzählt, entstammt zu einem Großteil der Buchvorlage, der der Film auch wirklich treu bleibt. Die Macher orientierten sich stark an den erstmals geschriebenen Abenteuern von Michael Bond, sowie auch an den Zeichnungen von Peggy Fortnum, brachten aber auch ihre eigenen Ideen mit ein, allen voran das realistische Erscheinungsbild des Bären, der sich übrigens hervorragend in die realen Schauspieler einfügt.

Der Film hat diese kurze, positive Kritik durchaus verdient. Denn letztendlich stellt er (nichts weiter als) schönste Kinderunterhaltung dar, bei der Eltern durchaus für 90 Minuten ihre Kinder auf der Couch parken dürfen.

Würde ich mir den Film noch einmal ansehen? Vielleicht.

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