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Prometheus — Dunkle Zeichen Filmkritik

Die Suche nach unserem Schöpfer wird ins All verlagert. Wer glaub in der nahen Zukunft schon noch an Gott, wenn andere Wesen allgegenwärtig sind? Und irgendeine Spezies muss ja schließlich so klug gewesen sein, uns vor langer Zeit erschaffen zu haben, oder? Elizabeth Shaw (Noomi Rapace) ist der festen Überzeugung und bei einer Expedition mit dem Raumschiff Prometheus stößt sie mitsamt einer kleinen Gruppe, rund um den Androiden David 8 (Michael Fassbender), auf eine böse Überraschung.

Ridley Scott war irgendwann gezwungen, die Vorgeschichte zur weltbekannten Alien”-Reihe zu erzählen. Nun ist sie da, genannt Prometheus”, und wirkt gelungen. Nur gelungen, ja. Perfekt ist der Film bei weitem nicht, dafür scheint er zu abgekupfert, nur wenig eigenständig und dazu viel zu flapsig erzählt. Die Geschichte wirkt erzwungen und lückenhaft Lediglich ein paar Effekte, sowie manch eine darstellerische Leistung reißen so einiges.

Alien”-Flair kommt nur selten auf, was mich persönlich allerdings nur wenig störte. Von Anfang an sah ich den Film als äußerst eigenständig und nicht unbedingt als Vorgeschichte, was die letzten Minuten versuchten zunichte zu machten. Da müssen wieder 1-2 Minuten herhalten, um einen Bezug zur Alien”-Reihe herzustellen. Och nö… Doch abgesehen von den bereits angesprochenen Punkten, wusste zumindest die Atmosphäre zu begeistern, die sich dank den engen Höhlengängen, die man die meiste Zeit bereist, unmittelbar auswirkt. Natürlich ist es etwas schade, dass man mit den aktuellen, technischen Möglichkeiten nicht mehr an Effekten abfeuerte, aber das hier abgelieferte wirkt stimmig und gut.

Kommen wir auf die nette Darstellerriege zurück. Natürlich ist der eine oder andere von der ersten Minute an offensichtliches Kanonen-, äh Alien-Futter, aber die Hauptcharaktere Noomi Rapace und vor allem Michael Fassbender machen ihre Sache mehr als gut. Fassbender als Android ohne Gewissen wirkt geradezu beängstigend, wenn er nur Befehlen folgt und zwar einerseits hilfsbereit ist, andererseits aber nur an das Ziel seiner Mission denkt. Der Junge hat’s einfach drauf, anders kann man das nicht sagen. Und Noomi Rapace? Ein würdiger Sigourney Weaver-Ersatz würde ich sagen. Stark und mutig, aber dennoch allein und ängstlich. Gut gespielt Noomi!

Fazit

Prometheus” ist ein atmosphärischer Sci-Fi-Streifen mit aufgesetzt wirkender Geschichte, die auf ein unbefriedigendes Ende hinarbeitet.

PS: Auch wenn sich Prometheus 2” scheinbar bereits in der Vorproduktionsphase befindet und direkt an Teil 1 anknüpfen soll, ändert das (zumindest im Augenblick) nichts am Ende dieses Films.

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