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Robert T - Night Waves Album Review

Mit Robert T hatte ich Ende September zum ersten Mal das Vergnügen. Er kontaktierte mich über unsere Facebook-Page und wollte wissen, ob wir Interesse daran hätten, sein aktuelles Album Night Waves vorzustellen. Bereits nach kurzem Reinhören war mir klar, dass ein Review außer Frage steht.

Die Geschichte von Robert T ist äußerst interessant. Als pensionierter Flugleiter entschloss er sich dazu, die Musik der späten 70er bis hin zu den 80ern mit den Beats der 90er zu kreuzen. All seine Tracks entstehen dazu in nur einem Take! Kein Nachbessern, keine wiederholte Aufnahme, kein Zusammenstückeln - was ihr hier hört, wurde live aufgenommen! Das ist im Bereich der Synthwaves vielleicht nicht einmalig, aber doch eine große Herausforderung. Doch eben diese meistert Robert T ganz offensichtlich mit Leichtigkeit. Schließlich sind seine durchweg atmosphärischen Tracks, oftmals an John Carpenters Schaffen angelehnt, eine Bereicherung für das Genre.

Es ist schwierig auf die einzelnen Tracks im Detail einzugehen. Ein jeder Track steht für sich allein und dennoch gehen sie alle Hand in Hand. Beim aufmerksamen Zuhören und dem Hintergrundwissen, dass jeder Track in nur einem Take entstanden ist, kann man Robert T in Gedanken rotieren und zaubern sehen. Es ist beinahe so, als würde er mit seinem Synthesizer vor einem stehen und seinen kreativen Gedankengängen freien Lauf lassen. Wenn man das Konzept des Albums allerdings festnageln müsste, so landete man unweigerlich beim Genre des Phantastischen, des Sci-Fi und des Horrors. Robert T könnte zahlreiche Filme der unterschiedlichsten Arten musikalisch unterlegen und würde vermutlich nie daneben liegen. Er selbst erwähnte auch, dass er ein Augenmerk auf Carpenter, Tangerine Dream und/oder Stranger Things legte. Und vor allem letzteres hätte man auch gut mit seinem Soundtrack ausschmücken können.

In meinen Augen werden Fans des Synthie-Horror-Soundtracks mit Night Waves” verwöhnt. Dabei mag das Album zwar nicht als Hintergrundmusik durchgehen - dafür ist es dann doch etwas zu unauffällig - aber für hochkonzentrierte Zuhörer eröffnen sich hier einige äußerst spannende Minuten!

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