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Rush — Alles für den Sieg Filmkritik

Ich lehne mich wohl nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich folgendes behaupte: Niki Lauda kennt jeder, aber keiner so wirklich. Mehrere Jahre dieses Ausnahme-Rennfahrers werden uns in Rush — Alles für den Sieg” näher gebracht, verständlicherweise mitsamt dem Ereignis, das ihm zu dem Mann machte, den man heute kennt und erkennt. Und so fiebert man regelrecht auf die Umsetzung des Unfalls am Nürburgring hin, nur um zu erkennen, dass dieser nicht im Mittelpunkt des Geschehens steht.

Rush — Alles für den Sieg” ist ein Film über die Liebe-Hass-Beziehung zwischen Niki Lauda und James Hunt. Frei nach dem Motto, dass jeder eine Motivation braucht, stellt hier der jeweilige Konterpart genau diese dar. Zwei Männer, die über die Grenzen der Vernunft hinweg alles gegeben haben - einer sogar mehr als ihm lieb war. Die originalgetreue Umsetzung des Films dürfte dabei ebenso Geschichte schreiben, wie die Ereignisse selbst. Denn während die Rennen aufregend, spannend und sowohl optisch, als auch akustisch beeindruckend sind, wissen die beiden, fließend ineinander übergehenden Einzelschicksale über den gesamten Film hinweg zu fesseln. Pluspunkt zudem: Trotz größerer Zeitsprünge hat man tatsächlich nie das Gefühl, als würde man etwas verpassen.

Sieht man sich Rush — Alles für den Sieg” an, sitzt man in einem Rennwagen der Gefühle. Natürlich ist der Unfall auf dem Nürburgring tragisch und der offensichtliche Mittelpunkt der Geschichte, ich hatte im Vorneherein allerdings nicht erwartet, gleich zwei Hauptfiguren in diesem Spiel beinahe bis ins kleinste Detail kennen und lieben zu lernen. Dafür sorgt Daniel Brühl nicht nur mit einem beinahe identischen Aussehen, sondern auch mit seiner ganzen Art und dem perfekt imitierten Akzent des Österreichers. Chris Hemsworth als überheblicher James Hunt ist verständlicherweise der unterhaltsamere Charakter und zudem seinem Vorbild sehr ähnlich. Und so bleibt mir nichts anderes zu sagen, als dass das Casting perfekt funktioniert hat.

Kurzerhand: Rush — Alles für den Sieg” ist großartig. Er unterhält, ist spannend, schockierend und vor allem informativ. Dazu sollte außerdem Hans Zimmers sowohl eingängiger, als auch treibender Soundtrack erwähnt werden, der zwar Anleihen bei Zimmers eigenen Werken wie Broken Arrow” und The Dark Knight” nimmt, aber das optisch enorm sehenswerte Ereignis mit dem passenden Ton versieht.

Fazit

(Sport-)Dokus in Spielfilmform waren selten fesselnder!

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