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Scream 4 (Scre4m) Filmkritik

Wie bereits angeteasert, rotierte gestern Abend Scream 4” in meiner Playsi, mitsamt Surround-Sound und HD-Bild. Als Fan der ersten Teile wollte ich natürlich wissen, ob eine Fortsetzung, die sich erst 10 Jahre nach den ersten Teilen blicken lässt, immer noch so gut ist oder neue Wege geht.

In Scream 4” erleben wir all die sympathischen Hauptdarsteller aus Teil 1 - 3, die bis dahin überlebt haben. 10 Jahre nach den ersten Morden durch Ghostface werden wieder ein paar Teenies genau dann getötet, als sich Sidney Prescott (Neve Campbell) nach langer Abwesenheit in ihre Heimat zurück wagt. Zum Glück sind da noch Dewey Riley (David Arquette) und Gale Weathers (Courteney Cox), die Sidney und Co. tatkräftig zur Seite stehen, um (wieder einmal) die Identität des Killers aufzudecken.

Scream 4” ist vor allem in den ersten 10 Minuten absolut genial. Warum verrate ich nicht. Das muss man gesehen haben. Danach überzeugt der Film durch die teils bekannten, vor allem aber sympathischen Darsteller, die gewohnt stimmige Musikuntermalung und jeder Menge Blut und Spannung. Nicht nur durch den geschickten Surround-Einsatz hätte es mich mehrere Male beinahe aus der Couch gehoben. Der Film setzt geschickt Schockmomente ein und weiß definitiv zu unterhalten. Ehrlich gesagt hätte ich es nicht für möglich gehalten, dass eine derart verspätete Fortsetzung den Flair der ersten Filme hervorragend einfängt und geschickt erweitert. Ghostface ist immer noch einer der coolsten Killer aller Zeiten. Er ist tollpatschig, aber gnadenlos. Schön, dass genau das beibehalten wurde und uns so weisgemacht wird, dass wirklich immer ein absoluter Vollidiot hinter der Maske steckt.

Das schöne an diesem Film ist, dass man die ersten 3 Teile nicht unbedingt gesehen haben muss, diese für einige Anspielungen aber durchaus von Vorteil sind. Scream 4” erreichte bei mir genau das, was ich mir erhofft hatte. Ich musste viel lachen und war nur Sekunden später geschockt. Lediglich an der Ende-Schraube hätte man noch etwas drehen können, da ich leider nur halbwegs überrascht wurde. Die Auflösung des Killers ist einerseits vorhersehbar, andererseits aber auch nicht. Was allerdings danach kommt, ist schon fast eine Frechheit.

Fazit

Der Film bleibt definitiv in meiner Sammlung. Selten fügte sich eine derart verspätete Fortsetzung so gelungen in die Reihe ein. Der Film ist spannend, witzig und teilweise saublutig. Lediglich beim Ende hätte man einen noch etwas eigenständigeren Weg einschlagen können und sich nicht so sehr auf Teil 1 konzentrieren sollen, auch wenn diese Anspielung mehr als gelungen ist.

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