Breaking Bad Staffel 5 Review

Breaking Bad Staffel 5 Review

Ende. Schade.

„Breaking Bad“ war im wahrsten Sinne des Wortes eine Sucht. Demzufolge habe ich Folge für Folge fleißig abgearbeitet, mitgefiebert, mitgelacht und mitgeweint. Was für eine Serie, was für ein Ende!

Mit Staffel 5 enden die Geschehnisse, die ein gewisser Walter White (Bryan Cranston) in Gang brachte. Sie beinhaltet Schreckmomente, Überraschungen und Wendungen am laufenden Band. Staffel 5 ist in gewisser Weise ein großartiger Abschluss mit unzähligen Highlights und wohl durchdachten Verknüpfungen bis hin zur ersten Staffel, die so ziemlich alle offenen Fragen beantworten.

Diese letzte Staffel konzentriert sich stark auf Walter, ohne dabei aber die anderen, wichtigen Charaktere außer Acht zu lassen. Dennoch ist es Bryan Cranston, der mit einer unfassbaren Ausdruckskraft seine beiden Figuren, Walter und Heisenberg, zum Leben erweckt. Sein Schicksal, bzw. sein gesamter Weg von der ersten Folge an, wird mich noch lange verfolgen. Vince Gilligan schuf einen faszinierenden Mann. Einen einfach Mann, der Gefallen am Verbotenen findet. Und Bryan Cranston ist es, der diesen Mann einerseits greifbar, andererseits aber auch unnahbar wirken lässt. Doch was wäre der großartigste Schauspieler ohne einzigartige Sidekicks? Jesse (Aaron Paul) ist, so wie eigentlich jeder in der Serie, mittlerweile kaum wiederzuerkennen. Die Ereignisse haben ihn unumkehrbar verändert. Ein großes Lob daher auch an Aaron Pauls Darstellung und Einsatz. Ebenso auch an (die immer noch gehasste) Skyler (Anna Gunn), sowie natürlich auch Hank (Dean Norris), der endlich seinen lange gejagten Heisenberg findet.

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Die besten Episoden?

Diesmal fällt es extrem schwierig, herausragende Episoden zu benennen. Schließlich baut eine auf die nächste auf, sodass man die Staffel (und eigentlich die gesamte Serie) als großes Ganzes sehen muss. Dennoch gab es auch hier ein paar Momente, die ich nicht mehr aus dem Kopf bekomme.

  • S5E6 – Buyout
    Walter hat Jesse zum Essen bei sich zuhause eingeladen. Der Streit mit Skyler, die unsägliche Ruhe und Jesses Gesichtsausdrücke und Versuche ein Gespräch zu beginnen – köstlich!
  • S5E7 – Sagen Sie meinen Namen
    Walter tötet einen meiner liebsten Charaktere…
  • S5E13 – To’hajiilee
    Hank…

Fazit

Die Geschehnisse in dieser Staffel sind einmal mehr unglaublich und vor allem derart gut durchdacht, dass einem vom Einfallsreichtum Vince Gilligans ein kalter Schauer über den Rücken läuft. Er schuf eine großartige Serie und wusste diese auf die einzig mögliche Art sinnvoll und befriedigend abzuschließen.

Geschrieben von
Dominik Höcht
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