Game of Thrones Staffel 8: Dunkelheit und Dämlichkeit

Game of Thrones Staffel 8: Dunkelheit und Dämlichkeit

Ein kleiner Querschnitt zu einer einst großartigen Serie, die mit der hier angesprochenen Staffel 8 ihren unglücklichen Zenit erreicht zu haben scheint.

Ich habe (endlich) damit begonnen, die letzte Staffel der Serie Game of Thrones anzusehen. Und das, nachdem mich Staffel 7 zuletzt (leider) leicht enttäuscht hat. Zu schnell war diese, zu lückenhaft. Daraufhin haben mich Kollegen und Freunde darauf hingewiesen, dass es mit der 8. und letzten Staffel noch schlimmer wird. Na wunderbar. Doch das ist nicht wirklich das Problem…

Hinweis: Ich bin noch nicht durch. (Was heißen soll, dass ich keinerlei Spoiler hören möchte – ich habe es schließlich bis JETZT geschafft, allem aus dem Weg zu gehen!)

Aktuell hänge ich bei Episode 3, irgendwo mittendrin im Schlachtengetümmel, Tote gegen Lebende. Und was muss ich da sehen, wenn ich überhaupt etwas erkenne? Arya, wie sie sich spektakulär durch die Gegnerhorden metzelt, nur um kurz darauf vor jedem noch so kleinen Untoten Angst zu haben. Ganz ehrlich: Habe ich etwas verpasst bei ihrem sekundenschnellen Sinneswandel oder ist das einfach nur dämlich?

Aber gut, schlucken wir das. Schließlich gibt es ja die große, aufregende, bei extremer Dunkelheit und in der Nacht gefilmte Schlacht, bei der ich persönlich im Grunde gar nichts erkannt habe. Irgendwer stürmt da auf irgendwen. Irgendwo wird ein Kopf gespalten (vielleicht nur im Off auf der Tonspur?), irgendwo verbeisst sich ein Untoter. Keine Ahnung, was da passiert – und es macht auch keinen Spaß zuzusehen, zumal all das wirre Spiel viel zu lange ausgeführt wird. Sorry, aber was ist/war denn das?

Aus Hollywood sollte man wackelige Actioncams ja gewohnt sein, doch entweder ich bin zu alt dafür (und war es schon immer) oder derartige Aufnahmen sind schlichtweg Mist.

Kurz bevor ich gestern den Ausknopf der Fernbedienung betätigte, stand John Schnee noch dem Nachtkönig gegenüber. Vermutlich war das nicht der beste Zeitpunkt auszuschalten – oder vielleicht ja auch doch. Sehr zuversichtlich bin ich aufgrund der bisherigen Geschehnisse jedenfalls nicht. Andererseits hatten die 2 1/2 Episoden bisher auch durchaus ihre Höhepunkte, wovon Tormund mit seinen locker-dämlichen Sprüchen alles übertrumpfte.

In diesem Sinne – ich werde mir die nächsten Tage die letzten 3 1/2 Episoden selbstredend auch noch ansehen und danach entscheiden, ob wir hier von einem „Lost“-Desaster oder einer (einigermaßen) zufriedenstellenden Auflösung sprechen können.

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Danke, Dein Dominik
Geschrieben von
Dominik Höcht
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