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Source Code Filmkritik

Als ihr das erste Mal den Trailer zu Source Code gesehen habt, dachtet ihr da nicht auch unverzüglich an die Serie Seven Days? Nein? Dann seid ihr wohl keine Zeitreisefilm-Fans… ok, dann wirds jetzt schwierig.

Ganz kurz für alle, die neu auf dem Gebiet sind: In Zeitreisefilmen geht es überwiegend um Zeitreisen. Wer hätte das gedacht? Und als wäre das nicht genug, gibt es 2 Arten:

Numero Uno: Der Hauptdarsteller reist einfach nur in die Vergangenheit und versucht durch seine Taten die Zukunft, äh… die Gegenwart zu ändern. Doc Emmet Brown würde jetzt wohl vor Freude n Ei legen,…

Und Nummer 2: Der Hauptdarsteller reist so oft zurück, bis es klappt. Sollte er sterben oder sonst irgendwas, kommt er einfach zurück und kann neu anfangen. So zu sehen in Source Code!

Wir machen jetzt also bei Nummer 2 weiter. Jake Gyllenhaal reist beständig in die Vergangenheit um ein Zugunglück aufzuhalten. Das denkt er zumindest. Der Sinn dahinter ist aber ein ganz anderer. Und dass es dann nochmal anders kommt als eigentlich erwartet, genau das macht den Film so besonders. Er ist kein billiger Abklatsch von irgendeiner Serie oder einem anderen Film, sondern absolut eigenständig und spannend und gut und lustig und actionreich und und und!

Besonders gut gefallen hat mir die große Auflösung vor dem eigentlichen Ende. Klar wurde so etwas immer wieder angedeutet. Ich war mir aber die meiste Zeit unsicher, ob es nicht doch anders sein könnte und sie Captain Colter Stevens (Gyllenhaal) irgendwie reinlegen. Herrlich, einfach nur herrlich, wie geschickt das alles eingefädelt ist und der Puls bis kurz vor dem Ende auf 180 bleibt!

Apropos Ende: Das hat mich dann leider etwas enttäuscht. Klar ist es irgendwo toll und hurra und überhaupt. Aber, ach naja. Seht selbst. Ich habe einfach etwas anderes erwartet.

Fazit

Der Film ist sehr spannend, stellenweise witzig und vor allem sehr gut gemacht! Jake Gyllenhaal spielt fantastisch und auch sonst gibt es außer dem etwas enttäuschendem Ende nichts auszusetzen. Und versteht mich da nicht falsch. Das Ende ist für den einen mehr, für den anderen weniger gut. Das dürft ihr für euch selbst entscheiden. Doch alles was da so mittendrin passiert ist erste Sahne!

P. S. Ob beim Film jetzt alles logisch ist oder nicht - am besten nicht so genau drauf achten, wenn man etwas von Paralleluniversum und Co. hört. Nur eins: Wenn der Film vorbei ist, denkt mal kurz drüber nach, was jetzt mit dem Typen ist, in dessen Körper Captain Colter Stevens war…

Copyright Plakat: Kinowelt

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