|||

Spider-Man: Far From Home Filmkritik

Peter Parker, zurück aus Thanos’ Dornröschenschlaf” und direkt ab nach Europa auf Klassenfahrt. Klischeebehaftet bis zuletzt - das alles gewollt und wunderbar in Szene gesetzt - erleben wir hier einen Teenager mit viel Grips, noch mehr Verwantwortung und mit absolut keinem Plan (trotz Plan). Letzteres bezieht sich auf seine persönlichen 6 Schritte hin zur trauten Zweisamkeit mit MJ, welche im Laufe der Screentime noch für allerhand tragische und amüsante Momente sorgen.

Ein zweites Homecoming

Ich mochte bereits den ersten Spider-Man Film mit Tom Holland in der Hauptrolle. Ja, sehr sogar. Hier stimmte einfach alles. Vom Setting über die Schauspieler bis hin zum - endlich einmal - genialen Gegenspieler. Ganz ähnlich verhält es sich mit dem zweiten Soloabenteuer der freundlichen Spinne aus der Nachbarschaft. Denn hier trifft genau diese auf Mysterio! Und wenn man nun den Comics und kritischen Stimmen Glauben schenken darf, ist genau er einer der heißerwartetsten Schurken aller Spidey-Zeiten.

Nichts ist, wie es scheint

Mysterio ist ein Meister der Täuschung, und so auch die Trailer, die so ganz und gar nicht wiederspiegeln, was der gute Mann im Sinne hat. Ist er nun gut oder böse? Eines ist er auf jeden Fall: Unglaublich charmant (zumindest eine Zeit lang)! Jake Gyllenhaal spielt die Rolle, die letzten Endes sehr viel mehr mit dem gesamten Marvel-Universum zu tun hat, als man erst glauben möchte, mit Hingabe.

Der Film ist zu 70% Teenie-Romantik-Komödie und zu 30% absolut abgefahrene Action. Die Mischung ist ganz gut, passt sie doch zu einem 16-Jährigen, der einfach mal nur ausspannen und seiner Liebsten das schönste Geschenk der Welt machen möchte, ganz nebenbei aber im Alleingang die Welt retten muss.

Fazit

Spider-Man: Far From Home ist ein durchweg intelligenter, spaßiger und dadurch kurzweiliger Kracher, der mit seinen Mid- und Post-Credit-Szenen das Marvel-Universum gehörig auf den Kopf stellen könnte. Ich für meinen Teil bin aufs Äußerste gespannt, wie es mit Spidey und den weiteren Helden da draußen weitergeht.

Plakat: © 2019 Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH

Nächste Beiträge Redout vs. Fast RMX (Nintendo Switch) Oscillian - Sentient Album Review
Neueste Beiträge Micro Movies - die kürzesten Spielfilme der Welt Bye Bye Comics in Papierform Synthwave Hot & New #1 Argh! Ace Combat 7: Skies Unknown Mission 5 (444), du machst mich wahnsinnig! [Ein Frust-Review] Powernerd - Far From Human Album Review Joker Filmkritik Siamese Youth - Electric Dreams Album Review P.S. Ich diskriminiere dich Feuer frei: John Wick: Kapitel 3 vs. Bumblebee Mein aktuelles Lieblingsalbum: Tom Adams - Particles Game of Thrones Staffel 8 Review Star Trek - Unendliche Medien: Serien, Filme, Hörbücher... Standard oder Deluxe? Peppermint: Angel of Vengeance Filmkritik YouTube-Stars - endlich habe ich es verstanden! Game of Thrones Staffel 8: Dunkelheit und Dämlichkeit DARK Staffel 1 & 2 Review Billy Mays Band - Introspection Album Review 15 Minuten durch die Hölle mit Mein Bester & Ich Galaxy 80 - Moonwalk Album Review Stranger Things Staffel 3 Review Wolfenstein: Youngblood - 3 unscharfe Stunden auf der Switch Wolfenstein: Youngblood mit Synthwave Soundtrack Oscillian - Sentient Album Review Spider-Man: Far From Home Filmkritik Redout vs. Fast RMX (Nintendo Switch) Nintendo Direct - 13.02.2019 PatternShift - Vaskania Prime Album Review Synthwave im Tatort! NIGHTRUN87 - Nightwolf: Survive The Megadome Dragon Inn 3 - Double Line Album Review