Future Fate – Fat Synthesizer Album Preview

Der „Fat Synthesizer“ des Künstlers Future Fate bietet im wahrsten Sinne des Wortes fette synthesized Beats, unterlegt mit manchmal butterweichen, dann wieder extrem düsteren Traumsequenzen und stets untermalt mit dem immer gleichen Snare Drum Sound. Nun gut, letzteres ist dann irgendwie in Ordnung, weil das Gesamtpaket locker flockig durch die Boxen und zu einem Ohr hinein und flux vom anderen wieder hinaus rast. Zwar gibt es wirklich ansprechende Dreamy-Tracks wie „Lady Luck“, doch irgendwo klingt dann doch alles zu ähnlich. Es sind vorwiegend Nuancen auf mehreren Ebenen, die der Künstler anzupassen weiß. Eine Ausnahme macht hier das Intro sowie „Initiator“, ein doch eher ruhiger und beinahe schon episch anmutender Track, der ganz ohne Déjà-vu Snare Drum oder vergleichbare Beats auskommt.

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In „Fat Synthesizer“ habe ich nun mehrfach hineingehört und einerseits mochte ich das Album, andererseits konnte es mich aber nie wirklich begeistern. Vielleicht erzählt die virtuelle Scheibe einfach keine Geschichte. Und genau das ist es doch, was viele andere Synthwave-Veröffentlichungen ausmacht.

In diesem Sinne empfehle ich einfach einmal hineinzuhören. Future Fate weiß nämlich zumindest eines: Seinen eigenen Style durchzusetzen ohne zu sehr vom eigentlichen Synthwave-Konzept abzuweichen.

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