PERTURBATOR – The Uncanny Valley Bonus Album Review

PERTURBATOR – The Uncanny Valley Bonus Album Review

Am 6. Mai erschien, zusätzlich zu PERTURBATOR’s sehr guten „The Uncanny Valley„, auch ein Bonus-Album mit insgesamt 7 weiteren Tracks des Künstlers. Darunter finden sich insgesamt 3 bereits bekannte Tracks, diesmal im Instrumental- und Arcade-Gewand, sowie 4 neue Tracks.

Das Bonus-Album beginnt mit dem extrem düsteren, aber auch extrem guten Track „Vile World“, der durch Stimmung, Drum und Darkness vollends zu fesseln weiß. Darauf folgt „The Church“, frisch dem Grab entstiegen. Horror-Klänge, Orgelspiel und Gänsehaut-Melodie verbinden sich mit dem packenden Drum zu einem extrem ansprechenden Gesamtpaket, vorausgesetzt man mag die dunkelste Darkwave-Schiene.

„Consecration“ wirkt nach diesem Spaziergang auf dem Friedhof geradezu auflockernd. Dabei ziehen die sphärischen Klänge mit voller Stärke am Zuhörer. Man wird mitgerissen, ist fasziniert und, vom sich immer weiter steigernden Klangerlebnis, vollends erfüllt. Ein absolut großartiger (Sound-)Track!

Bei „Hard Wired“ handelt es sich um den bekannten und beliebten Track des ebenso großartigen Albums „Dangerous Days„. Die Instrumental-Version des Tracks wirkt anders und doch gleich. Durch die fehlenden Lyrics fehlt einerseits etwas, andererseits wirkt die Melodie so noch durchdringender. Und auch die Instrumental Version eines meiner Lieblingstracks des Albums „The Uncanny Valley“, „Venger“, weiß auf sich allein gestellt sehr zu gefallen. Auch hier wirken Melodie, Übergänge und Stimmung ganz anders.

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„Future Club“ war, wie „Hard Wired“ auch, bereits auf dem Album „Dangerous Days“ zu finden. Die Arcade Version hier präsentiert den Track in einem völlig neuen Gewand. Einerseits fühlt man sich schnell in die (guten) alten Arcade-Zeiten zurückversetzt, andererseits wird man geradezu von den Arcade-Sounds erschlagen. Nicht mein Highlight – hier gefällt mir das Original deutlich besser.

Mit der Demo „VERS/US“ kickt uns PERTURBATOR raus aus dem Uncanny Valley. Der Track ist vor allem schnell und düster, aber auch wunderbar melodisch. Sozusagen die gewohnt-präzise PERTURBATOR-Mischung.

Zusammenfassend sollten Fans des Uncanny Valleys, sowie PERTURBATOR-Fans im Allgemeinen, zum „The Uncanny Valley Bonus“ Album greifen. Die 7 Tracks haben es dermaßen in sich, dass ich mir beinahe schon nicht mehr sicher bin, ob ich nun das Bonus-Album oder das Original lieber mag.

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PERTURBATOR – The Uncanny Valley Bonus Tracks/Rating

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Geschrieben von
Dominik Höcht
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