TIMESTALKER – Arrival Of The Stalkers EP Review

Heute habe ich wieder einmal einen besonderen Leckerbissen für euch. Ich kam in den Genuss TIMESTALKER’s erste EP „Arrival Of The Stalkers“ noch vor Release (10. Juli) zu hören, sodass ihr vorab schon lesen könnt, ob sich ein Kauf für euch überhaupt lohnt. (Tut es.)

„Arrival Of The Stalkers“ ist eine wilde Mischung aus Horror-Synths, schnellen Beats und einer gewissen Game-Soundtrack-Atmosphäre. Die Debüt-EP mit dem großartigen Cover von Bo Bradshaw hält durchgehend bei Laune, motiviert sowohl beim Sport als auch bei der Arbeit im Hintergrund – ich habe beides getestet. 🙂

Die EP beginnt mit dem titelgebenden Track „Arrival Of The Stalkers“, der gleich am Anfang mit Polizeisirenen und einer Erzählerstimme den Grundstein für einen wilden Trip legt. Der Beat setzt ein, die Synthesizer-Sounds wirken aufgedreht und irgendwie auch überdreht: „Arrival Of The Stalkers“ setzt das Adrenalin in Gang, während die Melodie im Sekundentakt von unterhaltsamen Gamingstyle zu Horror-Atmosphäre wechselt. Letztendlich muss man sagen, die Mischung macht’s.

Der darauf folgende Track „Rise Of The Pariah“ hat mir persönlich noch mehr zugesagt. Schon der erste Beat ließ meine Beine mitwippen, während die Melodie einfach nur beste Drive-Atmosphäre vermittelt. Ob nun mit offenem Verdeck am Strand entlang oder durch die dunklen, Neon-beleuchteten Straßen einer Großstadt, „Rise Of The Pariah“ lässt einen selbst entscheiden.

„Outbreak Of Evil“ geht, dem Titel entsprechend, deutlich mehr in Richtung Horror-Synths und erinnert daher ein klein wenig an diverse Tracks von Perturbator. Mir gefällt auch dieser Track, obgleich ich spätestens hier auf eine gefühlte Eintönigkeit der Tracks eingehen muss. Versteht mich nicht falsch, die EP ist durchweg ansprechend und ein jeder Track macht auf seine ganz besondere Art und Weise Spaß, doch ist es bei dieser EP so, dass es nicht stört, wenn man einmal 1-2 Minuten nicht bewusst zugehört hat. Man verpasst während dieser Zeit nichts, was man danach nicht auch noch hören würde. Daher ein kleiner Tipp an den Künstler: Hier und da eine Überraschung, die mich immer wieder gerne an diese eine (oder zwei) Stelle(n) springen lässt, wäre wünschenswert. (Als gutes Beispiel hierfür nenne ich immer gerne die Arbeit von Absolute Valentine.)

„Call For Vengeance“ überzeugt mit einem ansprechenden Intro, einer mitreißenden Melodie und schönen Zwischenparts. Besonders das gut eingefangene 80s-Feeling ist hier hervorzuheben. „Ultra-Violence“ hingegen drückt mächtig auf die Tube, klingt auch wieder ein klein wenig düsterer. Am besten lässt sich „Ultra-Violence“ als gnadenlose Hetz- oder Verfolgungsjagd beschreiben.

„The Last Survivor“ bietet als Schlusslicht noch einmal eine äußerst ansprechende Atmosphäre. Der Sound ist düster, drückend und auch treibend, während die BPM im Gegensatz zu „Ultra-Violence“ ein ganzes Stück abgenommen haben. „The Last Survivor“ ist damit ein wunderbarer Abschluss für eine durchweg gelungene Debüt-Synthwave-EP, die von Track zu Track mehrere Themengebiete abarbeitet, innerhalb dieser allerdings ein wenig mit der fehlenden Abwechslung zu kämpfen hat. Es ist dieses gewisse Etwas, das hier nur manchmal an einer Art Membran kratzt, es aber leider nicht hindurch schafft. Ich bin mir allerdings sicher, dass TIMESTALKER zukünftig auch das noch schaffen wird!

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  • bandcamp

TIMESTALKER – Arrival Of The Stalkers Tracks/Rating

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1 Kommentar zu „TIMESTALKER – Arrival Of The Stalkers EP Review“

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