Tom Clancy’s The Division Soundtrack Review

Those Lovely 80s (50%) Synthwaves. Nicht gesucht aber gefunden: Der Soundtrack zum aktuellen Tom Clancy Spiel „The Division“. Dieser entstammt der Feder von Ola Strandh und landet nicht umsonst hier in einer Review.

Seit zwei Tagen schon höre ich diesen Soundtrack hoch und runter, entdecke stets etwas neues in den Tracks und freue mich über zahlreiche Synthwave-Klänge und den eben nicht unwesentlichen 80s-Anteil zwischen all den atmosphärischen Klängen, Geräuschen oder kriegerischen Fanfaren.

„Tom Clancy’s The Division“ mag kein hunderprozentiger Synthwave-Soundtrack sein, doch seine Anleihen aus dieser Zeit sind mehr als offensichtlich und vor allem episch-großartig. So stimmt bereits Track 1, folgerichtig „Prologue“ genannt, mit Gänsehautfeeling auf das ein, was noch kommen mag. Dabei erfährt man als Zuhörer Synthwaves vom Formate eines „Blade Runner“. Auch der zweite Track „We are the Division“ setzt versteckt auf Synthesizer-Klänge, allen voran in der ersten Minute. Danach fährt der Track an „Epicness“ ein klein wenig runter, nur um vom darauf folgenden und absolut großartigen „Precinct Siege“ mehr als nur verschlungen zu werden. Mit diesem Track fühle ich mich direkt hineinversetzt in einen mitreißenden Kampf jenseits der Erde. Der Sci-Fi-Part ist sowohl topaktuell als auch Retro-Feeling pur. Dafür muss ich Ola Strandh sehr viel Respekt zollen.

Mit „The Garden“ fühlte ich mich ein klein wenig zur Highway-Verfolgungsjagd bei „Matrix: Reloaded“ zurückversetzt. Die Drums wirken vertraut und doch neu. Dazu einmal mehr packende Synths und vor allem sehr viel Adrenalin. „Dyer“ war dann einer der Tracks, der leichte Ernüchterung meinerseits aufkommen ließ. Schließlich passiert darin nicht sehr viel, und so soll es auch bei mehreren darauffolgenden Tracks bleiben. Man muss dazu allerdings sagen, dass der Soundtrack zumindest atmosphärisch stets auf sehr hohem Niveau bleibt, auch wenn nicht jeder Track für sich vollends überzeugen kann.

Bei „Mortuary“ spielt Ola Strandh wieder verstärkt mit Synth-Sounds und atmosphärischen Klängen, die vor dem geistigen Auge eine von Sand durchzogene und ausgestorbene Stadt aufblitzen lassen. „Times Square“ erinnert als ein Track unter mehreren stellenweise an Werke des Duos Daft Punk, allen voran ihren (herausragenden) Soundtrack zu „Tron: Legacy“.

Nach einigen weiteren Tracks sticht der ruhigere „Skyline“ heraus, der seinen Namen zurecht trägt. Beim Anhören blicke ich in meinem Geiste von einem Hochhaus über die Weiten einer verwundeten Stadt und beobachte, wie sich die Strahlen der wärmenden Sonne durch die endlosen Häuserschluchten ziehen.

Und genau so möchte ich verbleiben: „Tom Clancy’s The Division“ ist einer der wohl großartigsten Synthwave-Gamesoundtracks der letzten Jahre. Ola Strandh adaptierte zwar hier und da ein wenig, achtete aber stets darauf sein eigenes Klangbild beizubehalten und die Vorbilder zu ehren. Wenn ihr Synthwaves und allen voran auch Soundtracks mögt, werdet ihr „Tom Clancy’s The Division“ lieben!

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Tom Clancy’s The Division Tracks/Rating

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