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Tag X — Wer ermordete den Präsidenten? Review

Die Serie Tag X“ widmet sich dem Thema Was wäre wenn. Und Band 1 geht insbesondere auf die Ermordung Kennedys ein, bzw. eine ähnliche Ermordung, denn in Tag X“ ist vieles ganz anders gelaufen.

Panini setzt mit Tag X“ auf gerade einmal 56-seitige Hardcover, die sich von Band zu Band einer alternativen Geschichtsschreibung widmen. Die Bände stammen ursprünglich aus Frankreich und bei Band 1 haben Fred Duval und Jean-Pierre Pécau Hand an die Story gelegt, die so gut recherchiert wie erfunden ist. Colin Wilson sorgt für ansehnliche Zeichnungen, die mich leicht an den Stil Jocks erinnerten, wenn auch nur ganz leicht. Für die hier erzählte Geschichte hätte man jedenfalls keinen besseren Zeichner finden können. Die Strichführung ist hart und die Gesichter wirken realistisch und (dadurch) beängstigend.

Was wäre wenn? Eine Frage, die sich eigentlich jeder mehr als einmal im Leben stellt. Tag X“ geht die Sache wirklich gelungen an. Vor allem musste ich beim Lesen ständig daran denken, dass es tatsächlich so hätte kommen können, wenn… Die Autoren hatten ein sehr gutes Händchen für die alternative Geschichtsschreibung, soviel steht fest. Denn der Weg des Hauptprotagonisten French ist so furchtbar wie nachvollziehbar. Er ist es, der anstelle des mutmaßlichen Kennedy-Mörders Lee Harvey Oswald den Anschlag auf den Präsidenten verüben wird. Seine Geschichte wird so wie die Geschichte der gesamten Menschheit mehr und weniger leicht umgeschrieben - eben nachvollziehbar und doch verstörend unrealistisch.

Der erste Band der Reihe hat mir wirklich zugesagt, obgleich ich bei vielem im Internet recherchieren musste, wie es sich tatsächlich zugetan hatte und was letztendlich verändert wurde. Dies ist einerseits etwas schade, andererseits aber wieder großartig, weil der Band dazu animiert, sich mit der lebendigen Geschichte auseinanderzusetzen.

Ich kann Tag X - Wer ermordete den Präsidenten?“ sowohl Comicfans, die gerne einmal zu etwas anderem greifen möchten, als auch Heimlichtuern und Verschwörungstheoretikern empfehlen. Ich fand diesen Band nicht unbedingt atemberaubend oder gar ergreifend, aber immerhin äußerst interessant.

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