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Ted Filmkritik

Mark Wahlberg und sein Teddybär sind Donnerbuddies for life. Seth MacFarlane, der Typ, der Family Guy” gemacht hat, donnerte mit dem kuschelig vulgären Abenteuer eine Liebeskomödie auf die Leinwand, die sich nicht so recht entscheiden kann, ob sie denn nun witzig oder romantisch sein soll.

Story

John (Mark Wahlberg) wünscht sich als Kind nichts sehnlicher als einen Freund. Als er zu Weihnachten einen Teddy geschenkt bekommt, wünscht er sich, dass dieser lebendig wäre und die beiden ihr ganzes Leben beste Freunde sind. Gesagt, getan. Teddy wird lebendig und ist einige Jahre später zu einem fluchenden, saufenden, kiffenden und hurenden Drecksack verkommen, der John seines Lebens und vielleicht sogar seiner großen Liebe beraubt.

Guter Trailer, aber…

Von Ted” hatte ich mir nach dem großartigen Trailer mehr erwartet, als ich im Endeffekt bekommen habe. Der Film ist leider nicht die erhoffte Komödie mit der Gagdichte einer Nackten Kanone”. In Wahrheit versuchte Seth MacFarlane eine 08/15 Liebesgeschichte mit einzustricken, die zwar, wie so viele andere auch, funktioniert, aber leider absolut nichts Neues bietet. So verliebt sich John, verliert das Mädchen beinahe und bekommt es dann vielleicht sogar wieder. *gähn* Das wäre allerdings nicht so schlimm, wenn Ted” auf viel mehr (verdorbene) Gags setzen würde und somit eine astreine Komödie wäre. Leider ist das nicht der Fall. Zwar sind manche Lacher und Seitenhiebe zum Brüllen komisch, aber in meinen Augen zu selten. Der Spagat zwischen Liebe und Komödie ist Seth MacFarlane nicht so ganz gelungen. Vielleicht sollte es auch gar kein Spagat sein. Man weiß es ehrlich gesagt nicht so genau. Und genau das ist das Problem. Was habe ich da gesehen? Ted” scheint tatsächlich eine Folge Family Guy” in Spielfilmlänge zu sein, was in dieser Mischmasch-Form allerdings nicht so ganz funktioniert.

Im Augenblick klingt das alles irgendwie sehr negativ. Dabei ist der Film durchaus sehr lustig und unterhaltsam. Lachen wirst du allerdings nur, wenn du zur Fraktion gehörst, die über derbe Witze und Fäkalsprache lachen kann. Ted” stellt damit zwar nichts bisher dagewesenes in den Schatten, ist aber mindestens genauso versaut. Zudem hat der Film den Bonus, dass der Teddybär einfach nur knuffig aussieht, durch seine Art aber derart absurd erscheint, dass man nur lachen kann. Positiv zu erwähnen sind zudem die gelungenen Animationen des Bären, sowie sein Design. Ein abgegriffener Bär, der sowohl versaut als auch lieb gucken kann. Auch die realen Darsteller wissen zu gefallen. So gibt es einen tollen Cameo-Auftritt von Flash Gordon” Sam J. Jones oder zahlreiche Stars wie Norah Jones, die sich stellenweise selbst auf den Arm nehmen. Und Hauptdarsteller Mark Wahlberg ist richtig cool. Er spielt den verliebten Trottel mit sichtbar viel Spaß an der Freude.

Ergänzend möchte ich noch sagen, dass ich den Film mit mehreren Freunden im Kino gesehen habe, die allesamt meine Meinung teilen. Sie haben sogar an den selben Stellen gelacht wie ich und sonst genauso geschwiegen.

Fazit

Seth MacFarlanes Filmauftakt ist nicht perfekt. Manchmal nicht witzig genug, manchmal nicht romantisch genug. Ted” weiß aber all jene zu unterhalten, die nichts gegen bitterbösen Humor einzuwenden haben.

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