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Teenage Mutant Ninja Turtles: Die Zeiten ändern sich Review

Die Zeiten ändern sich, die Turtles nich. Dem Sprichwort nach ist alles, was sich reimt, gut. In diesem Fall stimmt das auch. Denn diese Turtles-Serie, die in den USA schon vor längerem sämtliche Kritiker überzeugte, ist mitunter das Beste, das ich je von den Turtles gesehen, bzw. gelesen habe.

Eine kleine Exkursion

Als Kind war ich großer Fan der Zeichentrickserie, sowie der ersten beiden Filme aus den Jahren 1990 und 1991. Und auch heute bin ich der Meinung, dass keine Verfilmung oder weitere Serie diesen Kultfilmen das Wasser reichen kann. Möglicherweise stehe ich damit etwas alleine da, aber wenigstens stehe ich zu meiner Meinung und meinem persönlichen Bild der Turtles, die in diesem Sammelband von Panini am Höhepunkt ihrer langen Reise angekommen sind. (Ja, auf die kommende Michael-Bay-Verfilmung möchte ich nicht eingehen.)

Alles zurück auf Anfang

Dieser Sammelband erzählt die Anfangs- und Entstehungsgeschichte der wohl beliebtesten Schildkröten dieses Planeten. Und das ist um ehrlich zu sein auch gut so, da diese von den beiden Top-Autoren Kevin Eastman und Tom Waltz herausragend ausgearbeitet sind. Sie wissen einfach genau, worauf es ankommt. Ob es nun die lockeren Sprüche sind, Splinters Weisheiten oder einfach nur herrliche Dialoge - das Turtles-Feeling ist 1A!

Inwiefern sich diese Entstehungsgeschichte von anderen unterscheidet kann ich nicht sagen, aber um ehrlich zu sein ist das auch völlig egal, da ich an dieser Serie dran bleiben werde, wie die Katze an der Ratte. Ah, Stichwort. Dieser Band setzt zwar bereits auf alle bekannten Charaktere, führt allerdings einige wie April O’Neil oder General Krank bislang nur beiläufig ein. Wobei man zu Krank sagen muss, dass dieser noch nicht einmal wirklich zu sehen ist, während April den Turtles bereits jene Namen verleiht, die heute in aller Munde liegen. Vergessen möchte ich übrigens nicht meinen absoluten Liebling, Casey Jones, dem nicht nur eine erstklassige Einführung spendiert wurde, sondern auch ein loses Mundwerk und eine extrem coole Hockey-Maske.

Apropos Hockey-Maske. Diese sähe nicht annähernd so gut aus, hätte Dan Duncan sie nicht gezeichnet. Seinen Stil könnte man als actionreich bezeichnen. Die nicht immer klare Strichführung ist so dynamisch wie die vielen Kämpfe der Turtles. Ich weiß nicht, wie oft ihr meine Comic-Kritiken lest, aber wenn ihr nur ein bisschen aufpasst, wisst ihr, dass ich immer heilfroh bin, wenn keine geleckte Superhelden-Optik Verwendung findet. Und in diesem Falle ist nichts geleckt, sondern einfach nur stimmig und perfekt!

Fazit

Die Turtles waren nie cooler! Der Serie merkt man förmlich an, wie viel Herzblut in sie gesteckt wurde. Ein herzliches Dankeschön an Eastman, Waltz und Duncan - ein fantastisches Trio, das die Figuren scheinbar besser versteht als einst der Schöpfer selbst.

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