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The Dark Knight Filmkritik

Frisch aus der Vorpremiere zurück, möchte ich euch von The Dark Knight berichten. Dem 2. Batman-Abenteuer des Christopher Nolan und Christian Bale Gespanns.

The Dark Knight spinnt die Story des ersten Batman Begins weiter. Jeder, der den ersten Teil gesehen hat, weiß was am Ende geschieht - ACHTUNG SPOILER - eine Karte des Jokers ist zu sehen - ENDE SPOILER. So waren wir also 3 Jahre gespannt darauf, wie sich Batman wohl mit einem neuen Joker herumschlagen wird. Wie wird der neue Joker sein? Sein Erzfeind. Batman/Alpha vs. Joker/Omega.

So geht es in The Dark Knight darum, dass ein neuer Verbrecher, der Joker, die Stadt unsicher macht. Niemand weiß was er will, doch er verbreitet mehr Panik und Schrecken als alle anderen Gegner, mit denen es Batman je zu tun hatte. Er hat derart mörderische und bösartige Pläne, dass selbst Kojak die Haare zu Berge stehen würden.

Der ultimative Kampf: Gut gegen Böse

Der Film wartet mit einer unglaublichen Atmosphäre auf, wie ich es schon lange nicht mehr erlebt habe. Eine düstere, böse Atmosphäre. Hat sich Batman Begins” damals schon sehr von den alten Batman-Filmen distanziert, so geht The Dark Knight” noch einen Schritt weiter. Da stehen wir nun, auf der einen Seite Batman - der selbsternannte Rächer, der Beschützer Gothams. Auf der anderen Seite der Joker - ein Neuer in der Stadt - sein Ziel, Chaos. Der Film dauert gute 2 1/2 Stunden und wird über genau diese Distanz nicht einmal langweilig. Gespannt verfolgt man den Film, wartet auf die nächste nervenaufreibende Szene. Man begibt sich bei Dark Knight auf eine Reise. Eine 2 1/2-stündige Reise in eine andere Welt. Die Welt Gothams, die Welt des Jokers.

Sein Lebenswerk

Was Heath Ledger alias der Joker hier auf die Beine gestellt hat, war der Durchbruch seiner Karriere. Selten habe ich einen derart psychopathischen Charakter auf der Leinwand gesehen. Absolut abgedreht und zu allem fähig. Man weiß nie, was er die nächste Sekunde anstellen wird. The Dark Knight lebt vom Joker. Er lebt von Heath Ledger.

Es war derart verstörend mit anzusehen, zu was er in diesem Film fähig ist. Ich hatte ständig die schlechte Angewohnheit, ihn mit dem alten Joker (Jack Nicholson) zu vergleichen. Es gibt keine Parallelen. War der Joker von Jack Nicholson noch auf viel Humor und Witz ausgelegt, so steht bei Heath Ledger der Wahnsinn im Vordergrund. Versetzt man sich in den Film, läuft es einem eiskalt den Rücken runter. Er hat ständig einen Plan für alles und doch keine Ahnung was passieren wird. Er ist nicht auf das Geld aus, er hat keine Angst vor dem Tod. Er stellt sich jedem, bringt die derbsten Witzchen, tötet wahllos. Ein Psychopath wie er im Buche steht. Ich war einerseits schwer beeindruckt, andererseits sehr traurig, dass Heath Ledger nach dieser Meisterleistung von uns gehen musste. Möge er in Frieden ruhen.

Action, Spannung und Drama

Der Film vereint sehr viele Genres in sich. Auf der einen Seite wäre da die Action, die nicht zu kurz kommt. Die Kamera ist auch nicht mehr ganz so verwackelt wie in Batman Begins”. So bekommt man vom Geschehen etwas mehr mit. Es gibt riesige Explosionen, jede menge Schießereien, Messerstechereien, Schlägereien, Verfolgungsjagden usw. Spannung und Drama: Sehr beeindruckt war ich von den vielen Wendungen des Filmes. Mir wurde zu keiner Minute langweilig. Ständig passiert irgendetwas neues oder überraschendes. Ständig gibt es etwas zu sehen. Vor allem in der letzten Stunde des Filmes denkt man sich immer wieder Oh shit, wie wird das wohl weiter gehen….

Inspector Gadget vs. Two-Face

Batman stand schon immer für ausgebuffte technische Gadgets. So gibt es in diesem Film ein neues Motorrad und viele Extras mehr, die ich hier allerdings nicht verraten möchte. Wer also auf diese kleinen Spielereien steht, der kommt hier sicherlich nicht zu kurz. Ebenfalls Hallo sagt auch Harvey Dent, der, wie wir alle (die Batman Fans) wissen, sich irgendwann in Two-Face verwandelt. Passiert das allerdings schon in diesem Film? Das möchte ich nicht verraten, sonst geht ja die Spannung flöten. Ich möchte lediglich los werden, dass das, was hier passiert ebenfalls unvergesslich ist.

Fazit

Die Schauspieler sind alle umwerfend, die Rollen sind perfekt besetzt. Es herrscht bsolute Spannung vor. Geballte Action von Anfang bis Ende. Derbster schwarzer Humor des Jokers, wie man es sich wahrscheinlich nie hätte träumen lassen und ein nervenauftreibender Soundtrack. Das ist Batman-Feeling ohne Ende.

Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass The Dark Knight der beste Batman Film aller Zeiten ist.

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