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The Darkness II (PS3) Test

Der gute böse Mafiaboss Jackie Estacado verlor im ersten Teil seine Freundin. Gut 10 Jahren später kämpft er sich wieder einmal mit der Finsternis herum, nachdem eine gewisse Bruderschaft ihm die gehasste dunkle Macht entziehen will. Zu allem Überfluss findet sich Jackie zwischendurch immer mal wieder in der Klapse ein, und Jenny scheint nicht so tot zu sein, wie man das für möglich gehalten hätte.

The Darkness” war für mich damals eine absolute Überraschung. Die Story war aufgrund der packenden Atmosphäre dermaßen tief, dass ich die Finsternis schon fast in mir selbst spürte. Mit Jackie konnte man eigentlich nur mitfühlen, als er Jenny verlor und aus einem Anfall von Finsternis jede Menge Bad Guys möglichst innovativ und brutal über den Jordan schickte. Nun metzelte ich mich durch The Darkness II und bin fast wieder so begeistert wie bei Teil 1. Die Grafik wurde comichaft runderneuert und die Story führt einen vielleicht nicht mehr nach Elseworld, dafür aber an viele andere wunderschöne und absurde Orte. Unter anderem wären da Jackies Penthouse, ein Bordell, ein Friedhof oder ein heruntergekommener Jahrmarkt mit genialer Geisterbahneinlage.

Verschlimmbessert?

The Darkness II macht so einiges besser als Teil 1. Vor allem die schwammige Steuerung aus dem ersten Teil, was wohl mein Hauptkritikpunkt wäre, wurde modernisiert und verbessert. Jackie und seine bissigen Tentakel steuern sich einwandfrei mit dem Controller. In hektischen Kämpfen hatte ich zwar hin und wieder mit den Tastenkombis zu tun, ob ich nun zuerst schlage, schieße, mich ducke oder ein Herz fresse, aber dank Buttonsmashing überlebte ich dann doch die eine oder andere Situation. Und wenn wir schon beim Überleben sind, dann möchte ich kurz auf den Schwierigkeitsgrad eingehen. Bereits auf der 2. Stufe hatte ich des öfteren Probleme, gegen die Horden an Schurken zu bestehen.

Mir haben die Story, die Grafik und die vielen blutigen Einlagen sehr gut gefallen. Ich habe die ungeschnittene AT-Version gespielt und schon gestaunt, wie einfallsreich die Entwickler waren. Wüsste ich es nicht besser, würde ich sagen, die sind alle geistesgestört. Man kann die Bösewichte zerteilen, pfählen, erschießen, zerreißen, ihnen den Kopf abschlagen und vieles mehr! Zudem hat man die Möglichkeit, die Fähigkeiten auszubauen. Mit ausreichend Punkten erhält man neue Fähigkeiten, die z. B. die Durchschlagskraft der Waffen erhöhen oder die Mächte der Finsternis noch bedeutend mächtiger machen.

Buddy-Movie-Game

In The Darkness II hat man übrigens nur einen Darkling als Partner an seiner Seite. Das ist einerseits schade, da dieser nicht so coole Fähigkeiten hat, andererseits cool, da man eine richtige Beziehung zu ihm aufbaut. Zudem kann man den Burschen auch hin und wieder selbst steuern, was jetzt nicht grandios ist, aber dennoch Spaß macht.

Fazit

Insgesamt bin ich mehr als zufrieden. Zwar hat mir Teil 1 storytechnisch noch ein gutes Stück besser gefallen, da die Atmosphäre einfach noch dichter war, aber The Darkness II bleibt auf jeden Fall in Erinnerung.

P. S. Das Ende lässt leider (zum Glück?) viel Spielraum. Vermutlich steht ein dritter Teil bereits in den Startlöchern…

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