|||

The Guest Filmkritik

Es klingelt an der Tür, eine von Trauer erfüllte Frau und Mutter öffnet diese. Sie sieht in die strahlend blauen Augen eines attraktiven jungen Mannes, der sich als guter Freund und Ex-Kamerad ihres bei einem Einsatz getöteten Sohnes ausgibt. Dieser Mann wird hereingebeten und nennt sich David. David bekommt ein Glas Wasser und schon bald das alte Zimmer ihres Sohnes. David stellt sich als sympathischer Helfer in der Not heraus, der dabei allerdings oftmals etwas zu hart zur Sache geht. Und schon bald passieren Dinge in der nahe liegenden Kleinstadt, die vermutlich mit Davids Auftauchen zu tun haben.

The Guest” ist ein cooler Film. Und im Grunde wäre damit eigentlich alles gesagt. Mir gefiel die unorthodoxe Geschichte, der Style, die Musik und allen voran Dan Stevens in der Rolle des undurchschaubaren (Anti-)Helden. Er mimt den neuen Freund der Familie mit Hingabe. Dabei greift er auf sein sowohl verführerisches als auch verräterisches Lächeln zurück, darf seine Bauchmuskeln zum Besten geben und mit seinen kräftigen Armen massenhaft Schädel einschlagen. The Guest” ist nicht gerade zimperlich. Extrem gerne bricht David irgendwelche Knochen und geht irgendwann sogar noch weiter.

Der Film lebt von seinem Hauptdarsteller und der wirklich gut erzählten Geschichte, die zwar irgendwann in gewissem Maße vorhersehbar endet aber dennoch ihr volles Potential zu entfalten weiß. Ich mochte den Ausgang sehr, tat mich bis dahin aber von Minuten zu Minute schwer und schwerer, Davids Entwicklung zu akzeptieren. Seine Wandlung macht diesen Film besonders. Seine Wandlung macht diesen Film gleichermaßen liebens- und hassenswert.

The Guest” ist keiner dieser 08/15-Filme. Hier erhält der vom Mainstream genervte Filmfan endlich einmal wieder frisches B-Movie-Futter auf sehr hohem Niveau. Regisseur Adam Wingard hat verdammt viel richtig gemacht und trifft mit seiner - im Ansatz - Drive-Machart zumindest bei mir voll ins Schwarze.

Werde ich mir den Film nochmal ansehen? Ja!

Nächste Beiträge The Guest Original Motion Picture Soundtrack Preview Was für ein Fundstück, was für ein Film! Gestern habe ich mir den Film “The Guest” mit Dan Stevens in der Hauptrolle angesehen und war sofort von Morgan Willis - Turbo Flash EP Review Bei ein paar Sachen kann man sich ganz sicher sein: Die Erde ist rund, Synthwave ist großartig und Morgan Willis ist eine Koryphäe auf diesem
Neueste Beiträge Star Trek: Picard Staffel 1, Episode 2 Review Star Trek: Picard Staffel 1, Episode 1 Review Ein epischer (Release) Tag Unvergessliche Filmszenen Call of Duty: Modern Warfare (2019) Review Micro Movies - die kürzesten Spielfilme der Welt Bye Bye Comics in Papierform Synthwave Hot & New #1 Argh! Ace Combat 7: Skies Unknown Mission 5 (444), du machst mich wahnsinnig! [Ein Frust-Review] Powernerd - Far From Human Album Review Joker Filmkritik Siamese Youth - Electric Dreams Album Review P.S. Ich diskriminiere dich Feuer frei: John Wick: Kapitel 3 vs. Bumblebee Mein aktuelles Lieblingsalbum: Tom Adams - Particles Game of Thrones Staffel 8 Review Star Trek - Unendliche Medien: Serien, Filme, Hörbücher... Standard oder Deluxe? Peppermint: Angel of Vengeance Filmkritik YouTube-Stars - endlich habe ich es verstanden! Game of Thrones Staffel 8: Dunkelheit und Dämlichkeit DARK Staffel 1 & 2 Review Billy Mays Band - Introspection Album Review 15 Minuten durch die Hölle mit Mein Bester & Ich Galaxy 80 - Moonwalk Album Review Stranger Things Staffel 3 Review Wolfenstein: Youngblood - 3 unscharfe Stunden auf der Switch Wolfenstein: Youngblood mit Synthwave Soundtrack Oscillian - Sentient Album Review Spider-Man: Far From Home Filmkritik Redout vs. Fast RMX (Nintendo Switch)