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The Man With The Iron Fists Filmkritik

Diesmal fällt es mir unglaublich leicht, einen Film direkt nach der Sichtung mit nur einem Wort zu beschreiben, und ich frage mich, ob das ein gutes Zeichen ist.

Absurd!

The Man With The Iron Fists” wurde von Quentin Tarantino produziert und fühlt sich auch dementsprechend an. Regie führte der Rapper RZA, der zu allem Überfluss auch gleich noch die Hauptrolle übernahm.

Worum es geht, ist schnell erklärt: Es gibt mehrere verfeindete Clans, die sich gegenseitig abmurksen, bis nur noch einer übrig bleibt, der letztendlich genau das Gold abbekommt, das einfach so durch die Gegend kutschiert wird. Und jetzt wird es anspruchsvoll: Der Mann mit den Eisenfäusten, ein Typ mit einem sich drehenden und schießenden Messer und der frisch verheiratete Sohnemann des ermordeten Clanführers haben noch eine Rechnung mit den Bad Guys offen. Let’s get ready to rumble!

Der Film ist stylish und… oh, das war es dann irgendwie auch schon. Da die Story völliger Nonsens ist, RZA den Dackelblick hiermit perfektioniert und lediglich die wirklich namhaften Darsteller zu überzeugen wissen, stellt man sich binnen Minuten auf ein Trashfeuerwerk in bester Oldschool-Asiakäse-Manier ein. Zumindest versucht man das. Doch wenn es dann einmal gelingt, gefällt einem auch der Film. Wenn nicht, dann nicht. Versprochen.

Das geschickt in Szene gesetzte Gemetzel, das überraschenderweise nicht einmal die Hälfte des Films einnimmt, wird von ellenlangen Sprachpassagen überrannt, die nur selten mit einprägsamen Onelinern punkten können. Den krassen Gegensatz dazu stellen die Kulissen dar. Diese sind stellenweise atemberaubend und vor allem im Vergnügungstempel in ein unvergleichlich schönes Rosa getunkt. Die Effekte schwanken zwischen bewusst dämlich, ungewollt lächerlich und halbwegs großartig. Der Soundtrack ist in sich stimmig, passt aber nur selten zum Film, bzw. seiner Thematik.

Fazit

Bei The Man With The Iron Fists” hat man es tatsächlich geschafft, entweder bewusst sehr viel falsch zu machen oder versehentlich zahlreiche Inkorrektheiten zu ignorieren. Das daraus entstandene Trashwerk ist eine gelungene Hommage an die guten alten Kampfspektakel aus Fernost. Hier wird kein Drahtseilakt ausgelassen und keine überdimensionale Blutfontäne gemieden. Ich hatte durchaus meinen Spaß, werde mir den Film aber kein zweites Mal ansehen.

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