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Tonebox - Nocturn Album Review

Mit Celestial Breakdown” führte uns NRW Records an das brandaktuelle Album Nocturn von Tonebox heran. Ich erinnere mich nur zu gut, als ich in diesen Track hineinhörte, die Macht des Darkwaves spürte und mich sogleich davon abwendete. Zu diesem Zeitpunkt gab es zuviel davon. Ich musste mich entscheiden und kehrte Tonebox den Rücken zu. Ein Fehler. Ein unglaublich großer Fehler.

Die letzten Tage lief Nocturn” bei mir hoch und runter. Diese wundervolle Mischung aus Dreamwave, Synthwave, Darkwave und Epic Score. Diese Nuancen aus TRON: Legacy”, dieses gezielte Vorgehen mit einem nicht zu unterschätzenden Grad an Verspieltheit. Tonebox hat mich vollends überzeugt.

Wie könnte man Nocturn” beschreiben? Als einen Spacetrip? Eine Reise durch Zeit und (T)Raum? Allen voran ist das Album ein positiv-psychedelischer Trip zwischen Sein und Nichtsein. Als Zuhörer schwebt man regelrecht auf sich empor hebenden Pfaden, gesäumt mit den Wellenlinien aus dem Synthesizer der lovely 80s.

Bei diesem Album handelt es sich in meinen Augen und natürlich auch Ohren um eines der besten Releases, das NRW Records zuletzt vom Stapel ließ. Tonebox erreicht mich mit jedem einzelnen Track, ja sogar mit Celestial Breakdown”, das mich ganz am Anfang noch an diesem Werk zweifeln ließ. Doch im großen Ganzen ergibt dann selbst das unendlich viel Sinn. Und mit jedem weiteren Durchhören taucht man ein Stück weiter in die Intention des Künstlers ein.

Bevor wir zum Fazit kommen, möchte ich noch das wunderschöne Cover Artwork von Derek Rudy erwähnen, das dem Geschehen noch den letzten Feinschliff verpasst. Schade, dass das Poster nicht mehr zu haben ist, wir hätten nur zu gerne eines bei uns aufgehängt.

Harte Beats und sanfte Klänge. Verträumte Melodien und Post-Retro-Einflüsse. Tonebox schuf ein durchweg fantastisches Album, das gänzlich ohne Lyrics eine Aussagekraft besitzt wie kein zweites. Nocturn” ist ein MUST-HAVE für jeden Synthwave-Fan.

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