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Toy Story 3 Filmkritik

Der 3. und angeblich letzte Teil der Toy Story Reihe läuft diesmal in Disney Digital 3D. Ob 3D den Film besser macht, oder Toy Story 3 überhaupt mit den ersten beiden mithalten kann, erfahrt ihr jetzt!

In Toy Story 3 geht es um Woody und seine Spielzeugkameraden, die vom mittlerweile erwachsen gewordenen Andy in eine alte Kiste verbannt wurden. Viele von Woodys Freunden haben sich bereits damit abgefunden, ein neues Spielzeugleben zu beginnen. Nur Woody selbst möchte immer noch für Andy da sein. Wäre da nur nicht das Spielzeugland” Sunnyside, in die es die lieb gewonnene Gruppe verschlagen würde…

Toy Story war damals der erste Animationsfilm in Spielfilmlänge. Wir mussten nicht lange warten, da kam schon Teil 2 in die Kinos dieser Welt, um mit quietschebunter Spielzeugoptik die Kinder- und Junggebliebenenherzen erneut zu erobern. 15 Jahre ist es nun her, dass der erste Film der Reihe unsere Netzhaut belichtete. Kein Wunder, dass Toy Story 3 dank dem technischen Fortschritt zumindest in Sachen Optik mehr denn je überzeugt.

Aber machen wir doch erst mal weiter mit dem Film an sich… Was mir als erstes auffiel war die neue deutsche Synchronstimme von Woody. So schön deutsche Bekanntheiten auch sein mögen, ich war schon immer ein Fan von gleichbleibender Sprachbeschallung. Für mich ein großes Minus, auch wenn ich Michael Bully” Herbigs Arbeit respektiere. Er hat sich hörbar bemüht.

Abgesehen davon hatte ich vor allem zu Beginn des Filmes mit mir zu kämpfen. Es war toll meine Leinwandhelden endlich wieder zu sehen. Ich liebe Buzz und Woody. Aber irgendwie sprang der Funke nicht so richtig über. Der Film dümpelte gute 20 Minuten einfach so dahin. Die Spielzeuge werden von Andy nicht mehr geliebt? Ja, ich habs kapiert. Und eine kleine Rettungsaktion von Woody? Gab es schon mal! Mehr begeistert hat mich dann der weitere Verlauf des Films. Toll wie sich alles entwickelte. Ich war sogar sehr überrascht, wie so manches hier und da geschah. Ich kann wirklich mal behaupten, dass Toy Story 3 ein Film ist, der sich bis zum Ende hin immer mehr steigert.

Auch gut fand ich die vielen neuen Charaktere. Zwar sind manche austauschbar, viele aber zur rechten Zeit am richtigen Ort. Und so ergibt sich ein sehr vergnügliches Spielzeugabenteuer, das einen hervorragenden Abschluss der Animationsreihe darbietet.

3D. Mittlerweile muss man ja alles in 3D drehen. Ich bin immer noch kein Fan davon, werde aber fast überall mit den topmodischen Hornbrillen genötigt. Toy Story 3(D) ist und bleibt für mich auch in 2D toll. Die fantastischen” 3D-Effekte hielten sich sowieso in Grenzen. Hier ging es mehr darum den Vordergrund vom Hintergrund zu unterscheiden. Als ob man das bei den vorherigen Teilen nicht konnte…

Fazit

Wieder einmal gelang Disney/Pixar ein tolles Abenteuer bis zur Unendlichkeit und noch viel weiter. Wer die leichten Anlaufschwierigkeiten übersteht, wird mit einem zuckersüßen und rührendem Ende belohnt. Und man kann sich diesmal sogar fast sicher sein, dass man wirklich einmal den letzten Teil einer Reihe gesehen hat. Aber auch nur fast…

P. S. Day & Night ist diesmal der Pixar-typische Vorfilm. Zwar gut gemacht, aber im Gegensatz zu den anderen Kurzfilmen nicht wirklich der Rede wert.

Poster: Copyright: Disney/Pixar

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