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Under the Dome S1E1 Review

Ab heute könnt ihr auf Watchever die neue Serie Under the Dome“ ansehen, die auf dem gleichnamigen Buch von Stephen King basiert. Darin geht es um eine Kleinstadt, die sich urplötzlich innerhalb einer riesengroßen Kuppel befindet, die die wenigen Einwohner vom Rest der Welt trennt. Diese Barriere ist unsichtbar, scheinbar energiegeladen und lässt nichts nach innen oder außen hindurch dringen. Außer vielleicht den Wind, denn dieser weht unentwegt. Und genau das gab mir dann auch zu denken…

Das Buch von Stephen King habe ich nicht gelesen. Und so hatte ich die Möglichkeit, völlig unbefangen an die erste Episode heranzugehen, gepackt von der Geschichte an sich. Und was soll ich sagen? Die Serie wird zumindest der ersten Episode nach zu urteilen dem Hype nicht gerecht.

Zuerst zu den negativen Punkten: Wie bereits erwähnt, erschien mir der Umstand mit dem Wind etwas seltsam. Andererseits kann es ja sein, dass durch diese Energiebarriere Wind, bzw. Luft hindurch kann und soll. Wir werden es wohl später erfahren. Die Charaktere an sich scheinen soweit interessant, befeuern einen allerdings augenblicklich mit zahllosen, mehr oder weniger wissenswerten Infos über ihre Marotten. Ein jeder hat dabei sowohl eine helle, als auch eine dunkle Seite, von der sich überraschenderweise jetzt schon eine auszuprägen weiß. So zum Beispiel der Junge, der eine lapidare Ohrfeige kassiert und sofort zum Psycho mutiert. Und last but not least als Kritikpunkt: Die Musik. Derart nerviges Horrorgedudel habe ich schon lange nicht mehr hören müssen.

Nun zu den positiven Aspekten: Eine gewisse Spannung ist schnell erreicht. Alles ist so richtig schön mysteriös und düster. Dazu kommt ein gewisser Grad an Härte, der vielleicht nicht jedem zusagen dürfte. So wird eine Kuh halbiert, Gliedmaße werden abgetrennt und vieles mehr, teilweise in Großaufnahme und mit ausreichend Blut.

Erinnert ihr euch noch an die Folge der Simpsons, in der eine Kuppel über Springfield gestülpt wird? Genau so könnt ihr euch die Serie vorstellen, nur weniger lustig. Es wird noch nicht verkuppelt“ und es gibt auch keine Leute, die lange von links nach rechts springen, bevor der Kuppelrand sie dann doch erdrückt. Diese Kuppel in Under the Dome“ kommt unerwartet und blitzschnell von oben.

Ich werde der Serie auf jeden Fall noch mindestens eine Chance geben. Die Geschichte selbst gefällt mir, wenngleich die weiteren Abläufe offensichtlich sind: Die Verzweiflung unter den Bürgern, Gewaltausbrüche, usw. Doch vielmehr interessiert es mich, woher diese Kuppel kommt und was der Sinn dahinter ist. Und eigentlich nur aus diesem einem Grund werde ich noch eine Weile dran bleiben. Und wer weiß, vielleicht gibt es ja noch mehr als diese Unwissenheit, die zu fesseln weiß.

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